Guild Wars 2 MesmerLetzte Woche enthüllte ArenaNet den Mesmer als achte Klasse in Guild Wars 2. Im Interview mit Massively sprach Game Designer Eric Flannum nun über die Entwicklung und die Fähigkeiten des Mesmers.

Die erste Frage, die aufkam war, ob es dem Team schwer gefallen sei, den Mesmer in seiner jetzigen Form zu designen. Eric Flannum erklärte, dass der Mesmer durchaus seine Tücken hatte. Es sei zum Beispiel einfacher einen Krieger zu designen, denn bei den Spielern gebe es eine ziemlich einheitliche Meinung, wie ein Krieger auszusehen hat und was er für Fertigkeiten beherrschen sollte. Beim Mesmer sieht das schon etwas anders aus. Im Grunde ist der Mesmer ein Magie-Duellant, der auf Tricks und Verwirrung setzt.

So etwas sei wesentlich schwieriger zu designen und daher dauerte es auch länger, die Klasse fertigzustellen, da man es richtig machen wollte. Der Mesmer aus dem ersten Teil sollte eher einem Illusionisten entsprechen, was man aber, so musste man sich eingestehen, nie ganz geschafft hat.

Der Mesmer im ersten Teil war dann eher ein Charakter, der seine Gegner verhext hat, um ihnen Schaden zuzufügen, wenn sie ihre Fertigkeiten benutzten. Das ganze Spielprinzip basierte also darauf, dass der Mesmer einen Gegner aus dem Kampf herausnehmen konnte, weil dieser fürchten musste, sich selbst zu Grunde zu richten. In Guild Wars 2 wird der Mesmer solche Fertigkeiten nicht mehr besitzen, da sie einfach nicht richtig funktioniert hätten.

Außerdem waren die Entwickler unzufrieden damit, dass der Mesmer zwar ein Schwert besaß, er aber nur sehr wenig Skills zur Verfügen hatte, um dieses auch zu nutzen. In Guild Wars 2 soll das nun besser funktionieren. Man hat dem Mesmer jetzt mehr Nahkampffertigkeiten zur Verfügung gestellt, damit dieser eher dem Duellanten entspricht.

Und welche Fähigkeiten des Mesmers wollte das Team unbedingt aus dem ersten Guild Wars-Teil mitnehmen? Für Eric Flannum waren es ganz klar die Fertigkeiten zum Unterbrechen. Da man aber im Guild Wars 2 kein direktes Unterbrechen mehr besitzt, hat der Mesmer einige Stuns dazu bekommen, um seine Gegner zu unterbrechen. Das gesamte Interview mit Eric Flannum kannst du bei Massively lesen.


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