Aufnahme von Caledon Forest in Guild Wars 2Im neuesten Blog-Eintrag von ArenaNet geht Community Manager Martin Kerstein auf einen essentiellen Bestandteil jedes Online Games ein: Die Community und beschreibt, welche Ziele ArenaNet bezüglich des Community-Aufbaus von Guild Wars 2 hat.

In seinem Beitrag geht Kerstein gleich zu Beginn auf die beiden größten Community-Änderungen zwischen Guild Wars und Guild Wars 2 ein. Bei Guild Wars 2 wird es offizielle Foren und kein traditionelles Fanseiten-Programm geben.

Dies würde jedoch nicht bedeuten, dass man engagierte Fanseiten nicht mehr unterstützen würde, im Gegenteil. Man werde auch weiterhin wie bisher mit Fanseiten zusammenarbeiten. ArenaNet will aber zudem Projekten und Seiten, wie z.B. Blogs, die in einem traditionellen Fanseiten-Programm keinen Platz gefunden hätten, eine Plattform bieten.

Im weiteren Verlauf seines Beitrags beschreibt Kerstein zudem, wie sich Community, Gaming und Community Management in den letzten 6 Jahren verändert haben. Als er 2006 angefangen habe, an Guild Wars zu arbeiten, seien traditionelle Fanseiten die zentrale Anlaufstelle gewesen. Dies habe sich mittlerweile aber geändert:

Seitdem hat sich eine Menge getan. Ein wichtiger Punkt, den man immer im Hinterkopf behalten sollte: „Die Community“ gibt es nicht. Community ist nicht aus einem Guss oder besitzt eine einheitliche Demografik. Community ist ein facettenreiches, lebendes, atmendes Öko-System. Man findet Communities auf Fansites, Twitter, Facebook, Blogs YouTube, Gildenseiten und an vielen weiteren Orten. Die große Mehrheit dieser Communities besucht keine Fansites oder offizielle Foren, und viele von ihnen entsprechen eventuell sogar nicht einmal der Vorstellung einer traditionellen Gaming Community.

Eine der Herausforderungen im modernen Community Management bestehe nun darin, all diese Communities zu erreichen und ihnen zu helfen. Das Ziel des Teams sei es „anstelle eines starren, schlecht skalierbaren Programms, dass große Teile der Fangemeinde ausschließt, ein skalierbares, für alle zugängliches Ökosystem zu verwenden“, so Kerstein.

Geschaffen werden soll dabei ein einladendes und freundliches Umfeld, in dem die Zusammenarbeit der Communities gefördert wird. Die deutsche Übersetzung des Beitrags von Martin Kerstein findest du im offiziellen Guild Wars 2 Wiki.


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