Seit seinem Release am 17. September 2013 bricht der Open-World Hit Grand Theft Auto 5 einen Verkaufsrekord nach dem anderen. Neben all dem Lob für die unübersehbaren Qualitäten des Spiels muss Entwickler Rockstar Games aber auch herbe Kritik einstecken. Diese kommt von der Organisation „Freedom from Torture“ und bezieht sich auf die Folterszene im Spiel.

Definitiv nichts für Kinder

Andere Organisationen sehen dies ähnlich. So wies die Präsidentin der „Association of Teachers and Lecturers“ Alison Sherratt die Macher darauf hin, dass Folter bittere Realität und kein Spiel sei. Diese in der Popkultur zu verherrlichen würde die Arbeit der Menschenrechtsorganisationen wie “Freedom from Torture” zunichte machen- zumal das Spiel auch trotz Altersnachweis in die Hände von Kindern geraten könnte.

Gleichzeitig betonte Sherratt auch, dass es dabei nicht darum ginge, das Spiel zu verbieten oder zu zensieren, jedoch sollten die Eltern über solche “Spielelemente” in Kenntnis gesetzt werden. Aufgrund der realistischen Grafik sei die Gefahr zu groß, dass Kinder, die generell dazu neigen, alles zu kopieren, was sie im TV sehen, nicht zwischen Spiel und Realität unterscheiden können. Rockstar Games hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.


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Kommentare zu "GTA 5: Menschenrechtsorganisationen kritisieren Folterszene im Spiel"

Die Szene ist bedenklich, gar keine Frage. Aber ich denke das soll so sein, das Foltern wird auch in dem Spiel nicht als lustig, oder toll dargestellt sondern wirklich als das was es ist, etwas grausames. Ich glaube aber das viele Leute heutzutage die Folter als Kavaliersdelikt oder so ansehen. Vielleicht wollte Rockstar da mal wieder wachrütteln.