GTA 5 - Screenshot 14 Mai 2013Keine allzu erfreuliche Nachricht für alle Fans des kommenden Open-World-Blockbusters Grand Theft Auto 5. Wer sich bereits darauf gefreut hat, mit Michael, Franklin und Trevor durch die fiktive Stadt Los Santos zu düsen, wird enttäuscht sein zu hören, dass weder Entwickler Rockstar Games noch Publisher Take-Two Interactive einen eigenen Stand für die E3 2013 planen.

Ohne eigenen Stand auf der Messe

Schön wäre es ja gewesen, den neuen GTA-Spross noch Monate vor Veröffentlichung bereits selbst Probe zu spielen. Doch die Pläne der beiden Unternehmen sehen eine Präsentation des Spiels auf der kommenden E3 im Juni dieses Jahres nicht vor. Stattdessen wollen sich beide auf spätere Events im Sommer konzentrieren, wie Take-Two Chief Executive Officer Karl Slatoff vor wenigen Tagen im Rahmen eines Geschäftsberichts bestätigte.

“Ich möchte den Moment nutzen, um über die kommende E3 Show in Los Angeles zu sprechen”, sagte Slatoff. “Dieses Jahr werden unserer Labels nicht mit einem Stand im Ausstellungsbereich vertreten sein. Stattdessen haben sich Rockstar und 2K Games dazu entschieden, ihre PR-Bemühungen auf eine Reihe von Veranstaltungen im Frühjahr und im Sommer zu konzentrieren. Unser Team wird dennoch auf der Messe anwesend sein, und wir freuen uns darauf, viele von euch dort zu treffen.“

Auch andere Take-Two-Titel nicht dabei

Über die E3 sagte Slatoff abschließend, das Event sei eine großartige Gelegenheit für die Industrie, um zusammen zu kommen und man würde das Event voll und ganz unterstützen. Es mache jedoch dieses Jahr für Take-Two keinen Sinn, auf die gleiche Art und Weise auf der Veranstaltung vertreten zu sein. Neben Grand Theft Auto 5 werden auch andere Take-Two-Titel, wie The Bureau: XCOM Declassified oder Civilization 5: Brave New World, nicht auf der E3 spielbar sein.

Wie man dem Geschäftsbericht zum Fiskaljahr 2013 entnehmen kann, konnte der Publisher seinen Umsatz durch erfolgreiche Vermarktung von Blockbustern wie BioShock Infinite, NBA 2K13 und Borderlands 2 im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent von 826 Millionen auf 1,21 Milliarden US-Dollar steigern. Trotzdem musste das Unternehmen das Geschäftsjahr mit einem Verlust von 31,2 Millionen US-Dollar abschließen. Gut möglich also, dass man derzeit einfach versucht, finanziell kürzer zu treten.


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