Während große Publisher wie Ubisoft mit Assassin’s Creed, Splinter Cell und Ghost Recon gleich mehrere Spieleverfilmungen in der Mache haben, ist man bei Rockstar Games trotz starker Marken offenbar nicht daran interessiert, die beliebten Spielprotagonisten auf die große Leinwand zu bringen. So ist eine Filmumsetzung von Grand Theft Auto laut Studio definitiv ausgeschlossen.

Rund 800.000 US-Dollar Umsatz am Verkaufstag und 1 Milliarde Umsatz drei Tage später zeigen deutlich, wie beliebt das Grand Theft Auto-Franchise in Europa und Nordamerika ist. Mit Blick auf die Verkaufszahlen sollte man eigentlich meinen, dass Rockstar Games die erfolgreiche Marke in allen Medien-Bereichen etablieren wollen würde. Doch weit gefehlt.

Wie Rockstars Dan Houser jüngst in einem Gespräch mit der britischen Tageszeitung The Guardian verriet, wird es definitiv keine Verfilmung von Grand Theft Auto geben. Der Grund dafür ist simpel: Man möchte das eigene Juwel nicht durch eine möglicherweise lahme Filmumsetzung in Gefahr bringen.

Auch möchte man keine kreative Kontrolle über das Spiel an fremde Personen in Hollywood abgeben. Laut Houser passiert dies in Hollywood viel zu oft und dies sei nicht die Art wie Rockstar Games arbeitet. Zudem könne man sich nicht vorstellen, wie man rund 100 Stunden Spielzeit in einen Film quetschen will. Eine Serie wäre da vielleicht eine Möglichkeit, aber auch hier würde man das Risiko nur sehr ungern eingehen. Ein GTA-Film ist daher bis auf Weiteres nicht in Sicht.

Das gesamte Interview kannst du auf der Webseite von The Guardian lesen.


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