Mit Gran Turismo 6 hat das Entwicklerstudio Polyphony Digital eine umfangreiche Rennsimulation mit zahlreichen Fahrzeugen auf den Markt gebracht. Ab heute ist der Titel auch hierzulande offiziell erhältlich. Ein Thema hat allerdings schon vor dem Release für Unmut in der Community gesorgt – die Mikrotransaktionen. Nun hat sich auch Sony zu dem umstrittenen Thema geäußert.

20 Millionen Credits soll der Jaguar XJ13 in Gran Turismo 6 kosten. In echtes Geld umgerechnet sind es rund 150 Euro, die ein Käufer für den virtuellen Luxus-Schlitten zahlen soll. Natürlich steht es jedem Gran Turismo-Fan frei, sich die Ingame-Credits zu verdienen und das Fahrzeug damit zu erwerben. Wer allerdings nicht abwarten kann, muss die besagte Summe auf den Tisch legen.

Der Gran Turismo-Community gehen diese Preise zu weit und auch die Transaktionen an sich kommen bei den Fans des Rennspiels alles andere als gut an, was Sony auch in den offiziellen Foren und in anderen sozialen Netzwerken deutlich zu spüren bekommt.

“Schämt euch Sony. Ich werde Gran Turismo 6 nicht anrühren, bis sich etwas ändert”, twittert ein Follower an Sonys Worldwide Studios Oberhaupt Shuhei Yoshida. Dieser reagierte prompt und antwortete. “Lies dir die Beiträge noch einmal durch. Das Spiel bietet nur einen alternativen Weg für beschäftigte Menschen. Lese dir die Tests durch, wenn diese veröffentlicht wurden.”

Auf die Anmerkung eines anderen Followers, DRM und Mikrotransaktionen wären nicht gut für die Spieler, schreibt Yoshida: “Mikrotransaktionen sind an sich keine schlechte Sache, wie ein Spiel drumherum konzipiert wird, könnte zu einem Problem werden”, so der Macher.

In Gran Turismo 6 wirken sich die Mikrotransaktionen demnach nicht negativ auf das Spielerlebnis aus und bieten all den Spielern mit wenig Zeit lediglich eine Möglichkeit, doch noch die begehrten Fahrzeuge freizuschalten.

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Kommentare zu "Gran Turismo 6: Sony verteidigt die Mikrotransaktionen im Spiel"

Es ist halt wie in Forza5.
Es ist nicht so, dass man gegen jemanden verliert, weil er sich 10% bessere Beschleunigung gekauft hat. Man kann nur die Fahrzeuge so bekommen, also um reiche dumme abzuzocken.

Das Fahrzeug an sich ist kein Vorteil, wer jemals kompetitiv online gefahren ist in Turnieren, Meisterschaften usw, da wird ein Fahrzeug vorgegeben und alle müssen es benutzen.

Das Problem ist meiner Ansicht nach das Gefühl. Wenn gleich mehrere Spieler das Gefühl bekommen man wird hier über den Tisch gezogen ganz gleich ob dem so ist oder nicht. Dann ist das schlecht für das Spiel. En Mensch entscheidet meist nicht rational und wenn ihn halt ein Gefühl sagt da wirst du ausgenommen, dann rechnet der das nicht unbedingt nochmal nach sondern lässt es bleiben. Da kann dann auch der Herr Yoshida das ganze verteidigen wie er will. Die Leute werden dann anhand des Gefühls dennoch nicht zugreifen.