Cliff Bleszinski, Ex-Epic-Games-Designer für das Gears of War-Franchise, hat sich vor Kurzem in einem Interview noch einmal zu der erfolgreichen Spielreihe geäußert und verriet, dass der Titel ursprünglich in eine ganz andere Richtung gehen sollte. Im Endeffekt sei zwar daraus eine recht spaßige Marke geworden, als sein größtes Vermächtnis würde er die Reihe jedoch nicht bezeichnen.

Wie Bleszinski in einem Gespräch mit dem Videospiele-Magazin Gamastura erklärte, sollte Gears of War ursprünglich mehr wie die HBO-TV-Serie Band of Brothers werden – ein Spiel, in dem die Emotionen eine tragende Rolle spielen und das eine Geschichte von einer großartigen Generation erzählt und was diese im Krieg erlebte.

Am Ende ist man jedoch irgendwie eher bei Predator gelandet (Actionstreifen mit Arnold Schwarzenegger aus dem Jahre 1987, Anm.d.Red.). “Die Charaktere waren alle durchtrainiert und männlich, das habe ich so nicht geplant”, gesteht der Macher.

Das Ergebnis fasst Bleszinski ziemlich deutlich zusammen: “Letzten Endes schießt du den verdammten Echsenmenschen in ihr verdammtes Gesicht mit der verdammten Kettensägen-Kanone. Es ist nicht das geworden, was ich erhofft hatte.”

Aus dem Grund möchte der Entwickler nicht, dass das Franchise als sein Vermächtnis definiert wird. „Es ist als eine spaßige und fantastische Franchise bekannt. Aber ich würde gerne glauben, dass in mir noch mehr Kreativität steckt als das.“


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