Firewatch: ArtworkQuick Time Events sind ein No-Go und gehören am besten ganz aus den modernen Spielen verbannt. Diese Meinung wird zumindest von vielen Spielern und auch einigen Entwicklern geteilt. Wie Sean Vanaman, ehemaliger Chef von Telltale Games und Gründer des neuen Studios Campo Santo jedoch im Rahmen der GDC 2014 anmerkte, werden diese oft einfach nur falsch eingesetzt.

In seiner Rede auf der Game Developers Conference in San Francisco sagte der Macher, dass die Quick Time Events an und für sich nicht unbedingt eine schlechte Idee sind. Jedoch kommt es stark darauf an, wo und wie diese in einem Spiel zum Einsatz kommen. Laut Vanaman werden die QTEs von vielen Entwicklern einfach nur falsch verwendet.

“Dass die Quick Time Events allgemein verteufelt werden, liegt nicht an ihrem Design, sondern daran, weil sie einfach nur falsch verwendet werden”, so Vanaman. “Die Quick Time Events sind nicht das Problem, es geht viel mehr darum wie, wann und warum sie in ein Spiel eingebunden werden und wie sie sich auf die tonale Konsistenz der Spielerfahrung auswirken.”

Laut Vanaman kann ein zu häufiger oder unpassender Einsatz von Quick Time Events der Hauptgrund dafür sein, dass Spieler aus ihrer Illusion herausgerissen werden. Das möchte er mit seinem aktuellen Projekt “Firewatch” unbedingt vermeiden.


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