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Im März diesen Jahres wurde bekannt, dass der Spiele-Publisher Opfer einer Hacker-Attacke wurde. Nun zeigen sich die Auswirkungen dieses Angriffs. Wie Forbes berichtet, wurden rund vier Monate nach dem Vorfall über 8 Millionen Nutzernamen, E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter im Netz veröffentlicht.

Im März warnte Gamigo seine Nutzer, dass die Datenbanken einem Hacker-Angriff zum Opfer gefallen seien und es den Eindringlingen gelangt, Nutzernamen und verschlüsselte Passwörter in ihren Besitz zu bringen. Um einen Missbrauch der Daten zu verhindern, seien alle Passwörter zurückgesetzt worden. Mehrere Monate nach dem Angriff fanden die Daten nun jedoch ihren Weg ins Netz.

Die Sammlung von Nutzerdaten wurde laut Forbes in einem Forum, das sich mit Passwort-Cracking beschäftigt, veröffentlicht und war dort bis Ende vergangener Woche verfügbar. „Es handelt sich hierbei um das größte Leak, das ich jemals gesehen habe“, so Steve Thomas, Gründer von PwnedList, einem Service, der es Internetnutzern ermöglich, zu überprüfen, ob ihre Accounts kompromittiert wurden.

Laut den Analysen von PwnedList beinhalteten die veröffentlichten, gehackten Daten 3 Millionen amerikanische, 2,4 Millionen deutsche sowie 1,3 Millionen französische Accounts. Ob auch deine E-Mail-Adresse unter den veröffentlichten Datensätzen war, kannst du auf PwnedList.com überprüfen.

Zwar ist es aufgrund der von Gamigo zurückgesetzten Passwörter nicht sehr wahrscheinlich, dass die veröffentlichten Daten auf der Gamigo-Plattform noch nützlich sind. Solltest du jedoch jedoch die gleiche E-Mail-Passwort-Kombination auch auf anderen Seiten verwenden, ist es ratsam, diese zu ändern!

Gegenüber Forbes äußerte sich Gamigo mittlerweile im Rahmen einer Stellungnahme. Darin erklärt der Publisher u.a., man habe nicht bestätigt, dass alle 8 Millionen nun veröffentlichte Passwörter tatsächlich von gamigo stammen würden. Soweit man sagen könne, würden die Daten zudem nichts Neues beinhalten. Man habe sofort nach dem Hacker-Angriff alle nötigen Maßnahmen getroffen, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.


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Veröffentlicht in: News