Während das PlayStation 3-exklusive Gran Turismo 6 mit über 1.200 verschiedenen Autos aufwartet, hat Turn 10 Studios’ Forza Motorsport 5 gerade mal 200 Fahrzeuge und 14 Strecken zu bieten. Das ist selbst im Vergleich zum Vorgänger zu wenig, so der allgemein Tenor der Community. Nun hat sich auch der Creative Director Dan Greenawalt zu dem Thema geäußert.

In einem aktuellen Interview mit dem Online-Portal IGN stellte sich der Macher der Fan-Kritik und versuchte die Gründe für die magere Auswahl der Sportboliden und Rennpisten zu erklären. Dabei stellte der Entwickler klar, dass keine Inhalte absichtlich aus dem Spiel entfernt wurden.

“Die Leute in der Community behaupten, dass wir Dinge aus dem Spiel herausgeschnitten oder entfernt hätten. Forza 5 hat zudem negatives Feedback wegen der begrenzten Anzahl von nur 14 Strecken erhalten. Wir haben nichts entfernt, wir haben das Spiel von Grund auf neu erschaffen”, erklärt Greenawalt. Das soll auch der Grund für den mageren Umfang sein, da die Neuentwicklung der meisten Elemente eine Unmenge an Zeit verschlang.

„Manche Dinge waren wirklich in einem schlechten Zustand. Unser Nürburgring war ungenau, richtig peinlich, also musste dieser vollständig verworfen werden. Der Nürburgring ist jedoch eine sehr wichtige Strecke. Um die Piste also wieder zurück ins Spiel zu bringen, musste es richtig gemacht werden. Wir werden nicht Dinge aus der alten Generation veröffentlichen, die nicht gut genug sind für unsere Fans. Ich glaube, ich schulde ihnen einfach eine bessere Next-Gen-Erfahrung.”

Das gleiche gilt auch für die Fahrzeuge von Forza, die in dem guten Ruf stehen, einen beeindruckenden Grad an Realismus zu bieten. So habe man jedes Auto von neuem modelliert, anstatt nur alte Modelle aus Forza 4 auf die neue Konsole zu portieren.

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Kommentare zu "Forza Motorsport 5: Creative Director Dan Greenawalt verteidigt den Umfang des Spiels"

Außer beim Nürburgring hat sich nie jemals über die Forza-Strecken beschwert. Und wenn man soviel Wert drauf legt, haut doch einfach die alte Version rein und ersetzt sie durch die neue wenn sie fertig ist?

Und die Begründung greift bei den fiktiven Strecken, die bis auf die Alpen alle raus sind, nicht mal.