Während das eine oder andere Indie-Studio über einen Hype um seine Titel froh wäre, wird die Aufmerksamkeit der Spieler manch einem Spieleentwickler offenbar zu viel. Zu diesen Entwicklern gehört auch Dong Niguyen, der nun überraschend beschloss, seinen überaus erfolgreichen 2D Side-Scrolling-Titel Flappy Bird nicht mehr zum Kauf anzubieten.

Mehr als 50.000 US-Dollar täglich spülte das werbefinanzierte Spiel auf das Konto des Entwicklers – Beträge, von denen manch ein Indie-Studio nur träumen kann. Trotzdem will Niguyen den Titel nicht weiter anbieten und der Grund dafür ist für die meisten Fans des Spiels nicht nachvollziehbar.

“Es tut mir leid, Flappy Bird Spieler, aber in 22 Stunden von jetzt an, werde ich Flappy Bird [von den Verkaufsplattformen] herunternehmen. Ich halte es nicht mehr aus”, twitterte der vietnamesische Entwickler am vergangenen Samstag auf seinem Account.

Den Grund dafür lieferte der Macher gleich mit. “Die Medien überschätzen den Erfolg meiner Spiele. Es ist etwas, was ich nie wollte. Bitte lasst mich in Frieden.”

Ob der radikale Schritt den Hype stoppen wird, darf bezweifelt werden – wenn überhaupt, dürfte diese Entscheidung eher zu einer noch größeren Popularität des Spiels führen. Aufhören, neue Spiele zu entwickeln, will Niguyen deswegen nicht, wie er bereits selbst verriet.


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Veröffentlicht in: News

Kommentare zu "Flappy Bird: Entwickler stoppt den Verkauf des Mobile Games wegen übertriebenem Hype"

Ich verstehe das gerade nicht so ganz. Ich meine wenn, man ein Spiel entwickelt rechnet man ja auch mit einen Erfolg. Warum solche Leute nicht vorher überlegen was mit ihnen passiert wenn der Erfolg da ist, ist mir ein Rätzel.

Und ich glaube gerade in diesen Gewerbe brauch man ein dickes Fell. Der Herr scheint das momentan noch nicht zu besitzen.

Wenn man sich mal anschaut aus was das Spiel besteht (Vogel fliegt durch Mario-Röhren hindruch und fast alle Sprites und Hintergründebis aus dem Vogel stammen aus Mariospielen) und sich dann noch überlegt dass dies eher eine Programmierübung des guten Herren Niguyen(komische Schreibweise) war, dann kann man sich eigentlich nur noch an den Kopf greifen.
Ich schätze er wollte einfach nur nicht für so etwas berühmt werden, jedenfalls ich würde es nicht wollen, nur die Sache mit dem Werbeverträgen steht da irgendwie im Gegensatz dazu, wie auch immer, genug Geld hat er ja trotzdem abgegriffen für dieses, ich sage mal sehr triviale "Spiel".
Nachdem das Spiel von allen möglichen Smartphone Plattformen gefegt wurde gings sogar noch auf ebay weiter, da ging manch ein Smartphone mit Floppybirds für über 20k €/$ über die Ladentheke…bis die schlauen Fans dann gemerkt haben dass man das File des Spiels auch einfach auf den PC kopieren kann und von dort aus auf andere Smartphones verteilen kann.