Lucien Soulban, der Lead Writer hinter Far Cry 4, hat in einem aktuellen Interview mit dem Online-Portal VG24/7 ein wenig über seine Herangehensweise bei der Erschaffung der Geschichte für den kommenden Ego-Shooter gesprochen. Wie der Macher dabei verriet, soll sich die Erzählstruktur stark von der aus Far Cry 3 unterscheiden.

Einer der Punkte, der in Far Cry 3 von den Fans kritisiert wurde, war die Tatsache, dass die Geschichte nicht so ganz zum Erkundungselement im Spiel passen wollte. So konnte der Spieler in aller Ruhe die Welt entdecken, während man laut der Geschichte sich eigentlich beeilen sollte, um die eigenen Freunde aus der Gefangenschaft zu retten.

Bei vielen Spielern stellte sich daher beim Erkunden der Welt ein Gefühl der Verantwortungslosigkeit und des zeitlichen Drucks ein, was man in Far Cry 4 laut Soulban nun unbedingt vermeiden wolle. Aus diesem Grund wird der Fokus nicht mehr direkt auf dem Protagonisten, sondern auf der Geschichte des Spielers und dem von ihm erlebten Abenteuer liegen.

Die Himalaya-Region Kyrat hat laut dem Autor einen ganz eigenen Charakter und eine ganz eigene Persönlichkeit, was die Spieler dazu motivieren soll, sie in dem gleichen Maße wie den Protagonisten kennenzulernen.

Wie der Macher zudem versicherte, wird man in Far Cry 4 trotzdem nicht auf ähnlich charismatische Persönlichkeiten wie Dr. Earnhardt oder Vaas Montenegro aus dem Vorgänger verzichten müssen. Laut Lucien erinnern sich die Spieler mehr an die Charaktere, denen sie im Verlauf des Spiels begegnet sind und mit denen sie interagiert haben, als an den Protagonisten selbst, weshalb dieser wichtige Ansatz auch in Far Cry 4 verfolgt wird.


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