Far Cry 3 Definition von WahnsinnAm 29.11.2012 feierte Far Cry 3 sein offizielles Release. Der Ego-Shooter lädt den Spieler auf eine Trauminsel ein. Dass dabei nicht alles nach Plan läuft, merkt man spätesten, wenn man sich in der Gefangenschaft der Piraten befindet. Doch was macht Far Cry 3 anders als sein Vorgänger? Und lohnt sich das Spiel überhaupt?

Die Far Cry-Reihe

Far Cry 3 bzw. die Marke Far Cry könnte man fast als Paradoxon bezeichnen. Zwar existieren von Far Cry insgesamt drei Teile, dennoch sind Far Cry 2 und Far Cry 3 so gesehen die ersten zwei Teile der Serie. Far Cry 1 stammt noch vom deutschen Entwicklerstudio Crytek und somit hatte Far Cry 1 wie Crysis, das spätere Spiel der Entwickler, noch Monster an Bord.

Far Cry 2 wurde dann vom Ubisoft-Studio Montreal entwickelt und kann theoretisch als der erste Teil der aktuellen Far Cry-Serie angesehen werden. Far Cry 2 hatte meiner Meinung nach aber drei große Probleme, die zum Teil sehr spielstörend waren.

Rückblick auf Far Cry 2

Far Cry 2 spielt in AfrikaFar Cry 2 spielte in Afrika und bot viele verschiedene Gebiete an, doch was es nicht hatte waren Tiere. Zwar hörte man diese immer wieder, aber zu sehen gab es in der Richtung nichts.

Der zweite Punkt war schon etwas nerviger. So spielte es keine Rolle, ob man sich vor dem Gegnern im Gebüsch oder bei Nacht versteckt hat, die Gegner sahen einen genauso gut. Außerdem gab es keine wirkliche Möglichkeit, einen Gegner schnell und lautlos mit einem Messer auszuschalten.

Der dritte Punkt war aber meiner Meinung nach am schlimmsten und hat das Spiel zu teilen zerstört. Zu einem ordentlichen Afrika-Trip gehört natürlich auch eine Malaria-Infektion. Blöd nur, dass es keine Gegenmittel gab und man immer irgendwie ein paar Mittelchen schlucken musste, damit die Krankheit nicht die Oberhand gewann. Leider tauchte die Krankheit immer dann auf, wenn man sie absolut nicht gebrauchen konnte und man keine Mittel bei sich hatte. Das hat den Spielverlauf einfach nur gestört.

Und wie sieht es nun mit Far Cry 3 aus?

Tiere in Far Cry 3

Far Cry 3 - Angriff eines JaguarsDas erste, was mir im Spiel aufgefallen ist, sind die Tiere. Diese gibt es nun in Hülle und Fülle und sie sind nicht nur schmuckes Beiwerk! Fast alle Tiere können in Far Cry 3 erlegt und gehäutet werden. Das macht man aber nicht zum Vergnügen, sondern weil man die Tierteile braucht, um sich neue und bessere Ausrüstungen für seinen Helden zu erstellen.

Das Überzeugende an den Tieren ist, dass diese alle ein natürliches Verhalten haben. Während Wildschweine die Erde aufwühlen, um nach Futter zu suchen, kann es schon mal vorkommen das urplötzlich ein Tiger vorbeikommt und eines der Tiere anfällt. Aber nicht nur Tiere können die Gejagten sein, auch du kannst bei diesen brutalen Überlebenskampf zwischen die Fronten geraten!

Gegner und Umgebung

Die Umgebung in Far Cry 3 spielt endlich eine Rolle! Läufst du gebückt und versteckst dich zwischen Sträuchern, ist die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden gleich Null. Ist es auch noch dunkel, bist du eigentlich ein Geist und kannst die menschlichen Gegner ohne große Probleme „jagen“.

Die Künstliche Intelligenz in Far Cry 3 ist relativ gut. Die NPC-Menschen gehen bei Feuergefechten in Deckung oder versuchen, dich zu umlaufen. Leider hat die KI aber auch manchmal ihre Ungereimtheiten. Es kann schon mal vorkommen, dass zwei NPCs recht nah beieinanderstehen und der eine gerade von dir gemeuchelt wird, der andere NPC darauf aber gar nicht reagiert, obwohl du ordentlich Radau veranstaltest.

Die Krankheit Vaas

Far Cry 3 VaasAuch die Krankheit gibt es in Far Cry 3 nicht mehr bzw. heißt diese hier Vaas. Vaas ist der Antagonist des Spiels und könnte durchaus als der Joker aus Batman in Far Cry 3 durchgehen,was nicht zuletzt daran liegt, dass der deutsche Synchronsprecher von Heath Ledger Vaas seine Stimme verleiht.

Vaas trachtet dir nicht nur nach dem Leben, sondern treibt dich Stück für Stück tiefer in den Wahnsinn. Ob ihm das tatsächlich gelingt, kannst du im Spiel selbst herausfinden… 😉

Fazit

Far Cry 3 ist ein wundervoller Open World-Shooter, der dir viele Freiheiten lässt. Du entscheidest, ob du Jagen gehen, gegen Piraten kämpfen oder die Kampagne fortführen möchtest.

Dabei sieht Far Cry 3 nicht nur gut aus, sondern vermittelt auch eine sehr dichte Atmosphäre zwischen Wahnsinn, Tod und Hoffnung. Wer Shooter mag und dann auch noch Open World-Spiele wie GTA oder Skyrim liebt, sollte unbedingt in Far Cry 3 vorbeischauen, denn auch hier ist Far Cry 3 ein Paradoxon: Du wirst viel Leid erfahren, und dennoch macht es Spaß!

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Kommentare zu "Far Cry 3 Kurz-Review: 3 Dinge, die der Ego-Shooter klar besser macht als Far Cry 2"

Habs mir jetzt gekauft, und bis jetzt jeden Cent wert :3