da haben die End of nations entwickler gut zu lachen denn das Spiel könnte super werdenMitte Februar lud Trion World zur End of Nations-Presseveranstaltung nach Hamburg ein. Wir sind dem Ruf natürlich gefolgt und nach kurzen Wegfindungs-Schwierigkeiten fanden wir uns auch mitten in Action-geladenen Strategie-Matches wieder! Was in End of Nations auf dich zukommen wird, verraten wir dir in diesem Artikel!

Der Release-Plan

Trion hatte uns ins schicke Mövenpick-Hotel in Hamburg eingeladen, um ein paar Runden End of Nations, den neuen Echtzeit-Strategie-Titel von Trion und Petroglyph (ehem. Westwood) mit anderen Journalisten zu spielen.

Doch bevor wir loslegen konnten, gab es erst mal eine kleine Aufklärungsrunde anhand einer Powerpoint-Präsentation. Hierbei sicherlich interessant dürfte der angestrebte Release-Plan sein: Geplant ist, dass die Closed Beta im Frühling startet, im Sommer soll dann die Open Beta folgen, in der aber nur PvP-Kämpfe betrieben werden können. Und dann geht es auch schon im Herbst zum Release über, im Rahmen dessen dann auch die Kampagne plus Co-Op-Missionen enthalten sind. Doch damit ist das Jahr für Petroglyph noch nicht abgeschlossen, denn schon im Winter soll das erste große Content-Update erscheinen.

Danach wurde kurz anhand eines Videos die Steuerung und das Interface im Spiel erklärt (wo liegen die Fähigkeiten, was kann man alles machen usw.). Für RTS-Spieler gibt es hier zumindest erst mal keine Überraschung. Anders sieht das Ganze schon aus, als wir dann selbst Hand anlegen dürfen. Bevor wir uns ins Kampfgetümmel stürzen können, steht jedoch erst einmal die Fraktionsauswahl und Charaktererstellung auf dem Plan. Moment mal… eine Fraktionsauswahl und eine Charaktererstellung? Ist EoN nicht ein RTS?! Ja, das ist es, aber dennoch muss man sich am Anfang für eine der beiden spielbaren Fraktionen entscheiden.

Drei Fraktionen für ein Halleluja

Ein Fahrzeug in End of NationsDie erste Fraktion nennt sich selbst die Schattenrebellen und erinnert gravierend an die Bruderschaft von NOD aus dem Command& Conquer-Universum. Sie setzt besonders auf Tarntechnologien, Hinterhalte und schnelle Angriffe mit leichten Einheiten.

Die zweite Fraktion ist die Freiheitsfront und auch die zeigt Ähnlichkeiten zur GDI aus dem C&C-Universum. Die Freiheitsfront setzt ganz klar auf schweres Gerät, zu ihrem Arsenal gehören dicke Panzer und schwer gepanzerte Infanterie. Und es gibt noch eine dritte Fraktion: Das Bündnis der Nationen. Bei dieser Fraktion handelt es sich um die Gegner in der Kampagne, die daher nicht gespielt werden kann.

Nachdem man sich für eine Fraktion entschieden hat, muss man sich einen der zwei Generäle je Seite aussuchen. Die Schattenrebellen bieten dir einmal einen General an, der schnell und vernichtende Angriffe gegen seine Gegner startet, der zweite General wiederum hat sich auf Hinterhalte und Artilleriefeuer spezialisiert. Die Freiheitsfront dagegen bietet dir einen General, der sich rein auf Muskelkraft verlässt und die Gegner mit seinen Panzern und schweren Flugeinheiten zermalmt. Der zweite General der Freiheitsfront spielt lieber Supporter, repariert verbündete Einheiten und unterstützt diese durch Artilleriefeuer.

Nach der Entscheidung wen man spielen möchte, landet man auf der Strategie-Karte und auch da gibt es fernab der Matches einiges zu entdecken. Als erstes wird man angehalten, sein Deck für die erste Runde vorzubereiten. In End of Nations ziehst du mit vorher sorgsam ausgewählten Einheiten in die Schlacht, du stellst dir also dein eigenes Karten-Deck zusammen. Man kann sich im übrigen mehrere Decks zusammenstellen und diese dann im Spiel wechseln. Aber Vorsicht, das kann richtig teuer werden, denn das Wechseln kostet Ingame-Währung.


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