End der NationenDass Trion Worlds durchaus einen Erfolg mit RIFT verbucht hat, lässt sich nicht leugnen. Mit dem Entwickler Petroglyph (ehem. Westwood) strebt Trion nun das Strategie-Genre an und dürfte auch dort einiges an Staub aufwirbeln, und zwar mit End of Nations!

Das Ende der Nationen

Die Finanzmärkte brechen zusammen, große finanzstarke Länder können ihre Schulden nicht mehr begleichen und melden Insolvenz an, Firmen entlassen Tausende von Menschen, die Welt steht am Abgrund. Selbst die Grundversorgung was Essen und Trinken angeht bricht zusammen, überall auf der Welt beginnen Plünderer ihre Raubzüge durch einst große Städte. Das ganze ereignet sich Mitte des 21. Jahrhunderts und alles sieht nach dem Ende der Welt aus.

Doch wie es der Zufall so will, erscheint in diesem Moment eine Organisation auf der Bildfläche, die sich das „Bündnis der Nationen“ nennt. Das Bündnis kündigt sofort an, die Grundversorgung und die Ordnung wiederherzustellen und die alten Regierungen zu ersetzen. Doch schnell wird klar, dass das Bündnis eher eine Diktatur ist als eine Demokratie und so kommt es, dass sich Fraktionen aus dem Schatten des Bündnisses erheben und ihm den Kampf ansagen.

Auf der einen Seite haben wir die ,,Freiheitsfront„, ein Bündnis aus verschiedenen Militärinstitutionen der Welt, auf der anderen Seite die ,,Schattenrebellen„, eine Gruppe von ehemals desertierten Soldaten aus den Reihen des Bündnisses der Nationen.

Beide bekämpfen das Bündnis der Nationen, aber auch sich selber. Ab diesem Punkt kommst du ins Spiel! Deine Aufgabe ist es, dich für eine der beiden genannten Organisationen zu entscheiden, das Bündnis der Ordnung ist nicht spielbar. Hast du dich für eine Fraktion entschieden und einen General ausgewählt, landest du auf der Weltkarte, dem Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Man kann sich nun in PVP-Schlachten oder PVE-Missionen  mit bis zu 50 Spielern auf einmal schlagen.

Helikopter schlägt Panzer

Heli gegen Panzer Das erste was auffällt ist die Weltkarte selbst. Diese befindet sich immer im Wandel, das bedeutet das es möglich ist, mit seiner Fraktion irgendwann die Weltherrschaft anzustreben. Doch nicht nur das unterscheidet EoN von anderen Strategie-Spielen, sondern auch, dass das Spiel weiterläuft, während du nicht eingeloggt bist. Desweiteren levelst du deinen Charakter wie in einen MMO, schaltest weitere Fähigkeiten frei und neue Einheiten. Diese können dann auch sofort in die Schlacht geworfen werden.

Eine weitere große Besonderheit von End of Nations ist, dass man zu jeder Zeit einem Spiel beitreten und es verlassen kann. Dies wird dadurch ermöglicht, dass End of Nations so gut wie vollständig auf den Basis-Bau verzichtet. Das sorgt natürlich dafür, dass eine gewisse Unvorhersehbarkeit ins Spiel gelangt, die Armeen können viel schneller die Position wechseln, als das mit kompletten Basis-Bau möglich ist. Aber wie schon gesagt, es wurde nicht komplett auf Basisbau verzichtet, sondern es gibt eine große vorgebaute Basis, die die Fraktion verteidigen muss. Im Gegenzug muss man natürlich die gegnerische Basis zerstören.


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