Wie jedes Jahr steht auch 2014 die Wahl zum schlechtesten Unternehmen Amerikas an, bei dem diverse große Unternehmen unfreiwillig um die zweifelhafte Auszeichnung konkurrieren. In den letzten beiden Jahren hieß der “große Gewinner” stets Electronic Arts, der sich nun erneut unter den Nominierten befindet. Und die Chancen auf den Sieg stehen nicht schlecht.

An die katastrophale Release-Version von Battlefield 4 dürften sich noch vielen Fans des Multiplayer-Shooters gut erinnern, leidet der Titel doch trotz zahlreicher Updates noch bis heute unter diversen Problemen, auch wenn diese nicht mehr so gravierend sind, wie noch am Tag der Veröffentlichung. Auch die dreiste Abzocke mit dem Free2Play-Modell des von Electronic Arts wiederbelebten Klassikers Dungeon Keeper dürfte dem Publisher den Weg aufs Siegertreppchen ebnen.

Was von den beiden Dingen schwerer wiegt, wagen wir nicht zu urteilen. Dass man 2014 mit Battlefield 4 erneut ein Release-Desaster hinlegt, nachdem man im vergangenen Jahr bereits für die Serverprobleme, Abstürze und andere Probleme von SimCity zum schlechtesten Unternehmen gewählt wurde, zeigt deutlich, dass Electronic Arts nicht aus seinen Fehlern lernt. Auch wenn uns der EA Chief Operating Officer Peter Moore das 2013 ganz anders versprach.

Im Jahr 2012 ging die Trophäe ebenfalls an das Unternehmen, da das unbefriedigende Ende der Mass Effect Trilogie zahlreichen Fans gegen den Strich ging. Sollte EA auch dieses Jahr die Auszeichnung mit nachhause nehmen, dürfte das ein ziemlich deutliches Zeichen für den Publisher sein, etwas an seiner Unternehmenspolitik zu ändern. Wir sind gespannt, ob Peter Moore auch dieses Jahr auf das Ergebnis reagiert.


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