Logo von EAElectronic Arts spielt offenbar mit dem Gedanken, sein “EA Partners”-Label zu schließen, über das man bisher stets die Titel unabhängiger Entwickler vertrieben hatte. Darunter sind bekannte Spiele wie Syndicate, Brütal Legend, Bulletstorm oder die Crysis-Reihe aus dem Hause Crytek. Die nächsten beiden Titel sind Insomniacs FUSE und das erste Projekt von Respawn Entertainment.

Die Kollegen von Game Informer berufen sich dabei laut eigener Aussage auf mehrere anonyme Quellen. Laut diesen hat Electronic Arts angeblich versichert, dass die beiden geplanten Projekte von Insomniac und Respawn Entertainment nicht von der Schließung betroffen sind und wie vorgesehen erscheinen werden.

Nach dem Rücktritt von CEO John Riccitiello nimmt Electronic Arts scheinbar einige Veränderungen innerhalb des Unternehmens vor, was offenbar auch Entlassungen einiger Mitarbeiter mit einschließt.

Viele Titel, unter anderem Shank, Portal, Kingdoms of Amalur: Reckoning und auch Crysis 3 blieben hinsichtlich der Verkaufszahlen hinter den Erwartungen des Publishers zurück. Möglich also, dass man nun daraus seine Konsequenzen zieht.

Nach dem holprigen Start der Städtesimulation SimCity, dem Rücktritt des CEOs und einigen unüberlegten Äußerungen zum Free2Play-Model, hat es sich Electronic Arts offenbar auch dieses Jahr mit der Spielerschaft verscherzt und wurde das zweite Mal in Folge zum schlechtesten US-Unternehmen gewählt.

Am 7. Mai 2013 wird der Konzern seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 vorlegen. Dann werden wir eventuell weitere Details zu den aktuellen Gerüchten erfahren.


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