Die Einnahmen aus Online Games, die auf einem Abo-Modell basieren, sind in Nordamerika und Europa im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Eine Studie von Screen Digest belegt nun, dass der Umsatz mit Abo-Spielen im Vergleich zum Vorjahr um 5% gesunken ist.

Der Umsatz durch Abo-Modelle ist damit zum ersten Mal rückläufig, seit Screen Digest vor fast zehn Jahren damit begonnen hat, die PC-Spiele-Industrie zu beobachten. Als Grund für den Rückgang nennt Screen Digest laut BizReport die zunehmende Beliebtheit von Mikropayment-Modellen in Spielen.

Laut Piers Harding-Rolls, Senior Analyst bei Screen Digest, würden sich viele PC-Spiele-Anbieter mittlerweile auf Bezahl-Modelle konzentrieren, die auf Mikrotransaktionen basieren.

Dieses Modell ermöglicht es, ein Spiel grundsätzlich kostenlos zu spielen. Bestimmte Inhalte, wie z.B. besondere Items, sind allerdings nur gegen Echtgeld erhätlich. So können Spieler bei Farmerama gegen Echtgeld z.B. die Premium-Währung Tulpgulden erwerben, mit denen dann wiederum besondere Inhalte im Spiel gekauft werden können.

Auch die Entwicklung des Fantasy-MMORPGs Der Herr der Ringe Online zeigt, dass eine Umstellung auf ein Mikrostransaktions-Modell durchaus lohnenswert sein kann. Publisher Turbine entschied sich 2010 dafür, das MMORPG zukünftig mit Free2Play-Modell und InGame-Shop zu betreiben. Die Umstellung zahlte sich bereits kurze Zeit später aus. Anfang 2011 gab Executive Producer Kate Paiz bekannt, dass sich der Umsatz mittlerweile verdreifacht hatte!

Screen Digest geht davon aus, dass die Einnahmen aus Abo-Modellen auch in den nächsten Jahren weiter fallen werden, während Mikrotransaktionsmodelle in den nächsten 5 Jahren weiter zulegen werden.

Quelle: BizReport


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Kommentare zu "Einnahmen aus Online Games mit Abo-Modell fallen"

Ja,Ja alles muss Wachsen und wenn es das nicht mehr tut oder so gar zurück geht ist es folglich gleich ausgestorben -.-