Brian Hayes, seines Zeichens Creative Director hinter EA Sports UFC bei Electronic Arts Canada, hat sich im Rahmen eines Interviews zum Thema native Auflösung und Framerate geäußert. Wie der Macher dabei verriet, wird auch der kommende Mixed-Martial-Arts-Titel keine 60 Frames pro Sekunde bieten, sondern zugunsten der optischen Qualität auf 30 Frames begrenzt sein.

Wie der Creative Director im Gespräch mit GamingBolt verriet, wird das Spiel zwar eine native Auflösung von 1080p bieten, das Rendering mit Motion Blur (Bewegungsunschärfe) wird jedoch nicht bei 60, sondern 30 Frame pro Sekunde liegen. Laut Hayes hat man sich bewusst für eine reduzierte Framerate entschieden, um mehr Ressourcen in die optische Qualität des Spiels stecken zu können.

“UFC läuft in 1080p. Die Spielsimulation läuft in 60 FPS, aber das Rendering mit Motion Blur liegt bei 30 FPS. Aus unseren vorherigen Erfahrungen mit Fight Night Round 4, das jeweils mit 60 und 30 Frames gerendert wurde, wissen wir, dass nicht die 60 Frames, sondern die Motion Blur Effekte einen enormen Einfluss auf die visuelle Qualität im Spiel hatten”, erklärte Hayes.

Laut dem Macher hat sich der Großteil der Leute bei den Tests der beiden Versionen für die 30 Frames-Variante mit Motion Blur und nicht für die 60 Frames-Version entschieden. “Statt also für einen kaum erkennbaren Vorteil zurück zu den 60 Frames zu gehen, haben wir beschlossen, diese Ressourcen auf andere Weise für die Verbesserung der visuellen Präsentation des Spiels einzusetzen“, so Hayes.

Einen ähnlichen Weg schlug übrigens auch das Sandalenepos Ryse: Son of Rome aus dem Hause des deutschen Entwicklers Crytek ein. Auch hier wurde die Framerate auf 30 Frames pro Sekunde begrenzt, um mehr Ressourcen in die optische Qualität des Spiels stecken zu können.


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