Nachdem sich der französische Entwickler und Publisher Ubisoft bereits zum Thema Gebrauchtspiele positiv äußerte, zieht nun auch Electronic Arts nach und betont, dass man keinerlei Probleme mit dem aktuellen Markt der Gebrauchtspiele habe. Vor allem die Entscheidung, den Online Pass wieder abzuschaffen, soll laut EAs Patrick Söderlund diese Haltung verdeutlichen.

Kein Problem mit dem Gebrauchthandel

Patrick Söderlund, Executive Vice President bei EA Games Label, hat sich in einem Gespräch mit dem Online-Magazin Eurogamer ausführlich zum Thema Gebrauchtspiele geäußert und erklärt, dass man bei Electronic Arts mit dem Gebrauchthandel in der Form, wie es heute existiert, grundsätzlich keine Probleme habe.

“Wir haben bereits bekanntgegeben, dass wir den Online-Pass aufgegeben haben. Wir setzen nicht mehr drauf. Und wir tun das deshalb nicht, weil wir mit den Menschen, unseren Fans und unseren Spielern gesprochen haben und sie sagten, ‘Wir wollen unsere Spiele nicht mehr auf diese Weise spielen’. Wir müssen auf sie hören und haben es daher entfernt. So einfach ist das”, erklärt Söderlund und fügt hinzu: “Wir haben keine Probleme mit dem Gebrauchthandel, wie er heute existiert. Wir haben unseren Standpunkt deutlich gemacht, als wir den Online Pass aufgaben.”

Verkauf gebrauchter Spiele vermutlich weiterhin möglich

Auf die Nachfrage hin, ob Electronic Arts etwas gegen die Gebrauchtspiele unternehmen wird, antwortete Söderlund: “Wir müssen uns natürlich anschauen, welchen Weg die Konsolenhersteller einschlagen und möglicherweise einige Regeln befolgen, aber nach diesen Konferenzen geht es wieder darum, dass wir das tun, was wir für richtig halten. Aber auch hier ist unser allgemeiner Ansatz der, dass wir den Fans das geben, was sie wollen.“

Die daraufhin folgende Anmerkung der Redaktion, dass die Fans vermutlich ihre Spiele auch weiterverkaufen wollen werden, beantwortete der EA VP mit den Worten: “Dann werden wir einen Blick drauf werfen. Und wenn sie es wollen, werden wir es wahrscheinlich zulassen.”

Ob sich Electronic Arts an diese Aussage hält, wird die Zukunft zeigen.


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