Electronic Arts LogoDie Ankündigung des Publishers Electronic Arts, die in Dead Space 3 erfolgreich eingeführte Mikrotransaktionen auf alle bestehenden und zukünftigen Spiele auszuweiten, traf wohl auf wenig Begeisterung seitens der Fans. EAs Finanzchef Blake Jorgensen meldete sich nun erneut zu Wort, um die eigene Aussage von letzter Woche noch einmal zu erklären.

Mikrotransaktionen sind für den mobilen Bereich gedacht

Auf die Ankündigung des Publishers folgte auch ein Beitrag des Ex-Epic-Games-Mitarbeiters Cliff Bleszinski, der den Schritt von Electronic Arts verteidigte und den Zorn einiger Fans auf sich zog. Nun meldete sich Electronic Arts’ Finanzchef Blake Jorgensen erneut zu Wort und ruderte zurück.

Auf der Wedbush Technology Conference in New York rückte er seine Aussage von letzter Woche ins rechte Licht und erklärte, dass man ihn womöglich falsch verstanden hätte und Electronic Arts nur darüber nachdachte, allen zukünftigen Spielen diese Möglichkeit einzuräumen, dies jedoch keineswegs bedeute, dass man es auch für sämtliche Spiele wirklich umsetzt.

“Während der Konferenz gab ich ein Statement ab, dass in etwa lautete ‘Wir werden Mikrotransaktionen in unseren Spielen haben’ und die Community las daraus, dass damit alle Spiele gemeint waren. Aber das stimmt wirklich nicht”, erklärte Jorgensen gegenüber der Webseite Polygon. “All unsere mobilen Spiele werden Mikrotransaktionen beinhalten, weil nahezu alle von ihnen kostenlos spielbar sind.”

Auch bei mobilen Spielen kein Muss

Im aktuellen Gespräch zog Jorgensen den iOS Titel Real Racing als Beispiel heran, welchen man vollkommen kostenlos spielen, jedoch auf Wunsch auch Geld investiert kann, um seine Fahrzeuge zu reparieren oder zu verbessern.

“Man könnte dieses Spiel für die nächsten drei Jahre spielen, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen”, so Jorgensen. “Oder man könnte sich direkt ein Upgrade holen, wodurch auch die Begeisterung für das Spiel wächst. Die Kunden lieben das.”

Transaktionen sollen den Lebenszyklus der Spiele erweitern

Zum Schluss ging EAs Finanzchef noch auf herkömmliche Titel ein, die nicht im mobilen Segment angesiedelt sind. Hier nannte Jorgensen Battlefield Premium als Beispiel und erklärte, dass man dabei eher an zusätzliche Transaktionen denke, die den bestehenden Inhalt erweitern und die Lebensdauer des Produktes verlängern.

“Dies ermöglicht es jemandem, der ein Spiel vielleicht nur 1.000 Stunden gespielt hat, es stattdessen 2.000 Stunden zu spielen. Wir achten sehr darauf, den Kunden nicht das Gefühl zu geben, dass sie keinen Gegenwert für ihr Geld bekommen. Wir wollen sicherstellen, dass es einen Wert für die Konsumenten hat”, sagte Jorgensen weiter. “Der eigentliche Kern unseres Mikrotransaktionsgeschäfts liegt im mobilen Bereich unseres Unternehmens und das ist das Free2Play-Geschäft.“


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Kommentare zu "EA: Mikrotransaktionen doch nicht für jedes Spiel geplant"

Mhh, kann ja sein das es wirklich falsch verstanden wird, das passiert ja gerne mal.
Hoffen wir mal dass das so bleibt, nicht das es nach nem Jahr heißt, ach schau mal doch in allen Spielen drinne. Ich meine wir kennen doch EA die sagen gerne viel wenn der Tag lang ist. Von daher traue ich ihn da leider immer noch nicht auch wenn ich mir es gerne wünschen würde.