Electronic Arts LogoIn einem umfangreichen Interview auf der diesjährigen Game Developers Conference äußerte sich Electronic Arts‚ Nick Earl zum Thema Free2Play-Modell. Auch wenn es seitens der Spieler noch immer negative Stimmen zu hören sind, glaubt Earl, dass diese nur einer lautstarken Minderheit gehören. Die Zahlen erfolgreicher F2P-Spiele sprechen eine deutliche Sprache.

EA glaubt an das F2P-Modell

Offenbar möchte Electronic Arts weiterhin an seinen Free2Play-Plänen festhalten. Wie Nick Earl, Senior Vice President und General Manager bei EA All Play, in einem Gespräch mit Gamesindustry International auf der diesjährigen GDC erklärte, gehören die kritischen Spielerstimmen der Minderheit an. Die aktuellen F2P-Zahlen würden deutlich zeigen, dass der Großteil der Spielerschaft dem F2P-Modell gegenüber aufgeschlossen sei.

“Der Markt hat laut und deutlich gesprochen und klar gemacht, dass dies das Modell ist, das die Kunden mögen”, so Earl. “Auch wenn es da eine lautstarke Minderheit gibt, die das Konzept nicht mag, zeigen die Zahlen, dass das ‘Freemium-Modell’ unterstützt wird.”

Erst ausprobieren, dann meckern

Als Beispiel führte der Manager das Rennspiel “Real Racing” an, das zwar mit den ständigen Pop-Ups anfangs für Unmut bei den Spielern sorgte, letztendlich jedoch sehr gut ankam. Mittlerweile wurde das Spiel von mehr als 40.000 Nutzern positiv bewertet und erhielt auf iTunes eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 von 5 möglichen Punkten.

„Ich denke, zunächst waren sie ein wenig verärgert, weil das ‘All-you-can-eat-Modell’ für sie mehr Sinn machte“, so Earl. „So sind eben diese Menschen. Aber am Ende des Tages zahlen sie für ihr Futter, wenn es das ist, was sie wollen. Und sie sind glücklich damit.“

Das komplette Interview kannst du bei GamesIndustry International lesen.


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Kommentare zu "EA: Gegner des Free2Play-Modells sind laut Nick Earl in der Minderheit"

Ja und nein. Gegen free2play hat natürlich erstmal keiner was, soweit ist die Aussage richtig. Anders sieht es aber aus wenn man sich Vorteile kaufen kann, oder sich Sachen kaufen MUSS um weiter zu kommen. Das ist dann nämlich nicht die Minderheit die damit ein Problem damit hat. Aber EA biegt sich sowas schon zu recht wie sie es brauchen.
Ist genauso wie einige Spieleunternehmen gerne mit Prozente um sich werfen. So von wegen hej seit unserer F2P Umstellung sind die Spielerzahlen um 200% gestiegen! Hört sich toll an aber 200% von 100 Abonnenten sind jetzt auch nicht die Welt 😀