EA vs ZyngaIm August vergangenen Jahres reichte Entwickler und Publisher Electronic Arts Klage gegen den Social Games-Hersteller Zynga ein. Als Grund nannte Electronic Arts die Verletzung der Urheberrechte. Zyngas 2012 erschienenes Spiel The Ville sah The Sims Social von Electronic Arts zum Verwechseln ähnlich. Nun konnten sich beide Unternehmen offenbar außergerichtlich einigen.

Animationen, visuelle Anordnungen, Charakterbewegungen und -aktionen sowie andere Design-Entscheidungen führte Electronic Arts als Grund für die Urheberrechtsklage auf. Zynga gab in seinem eigenen Statement nicht nach und kündigte an, seine Rechte vor Gericht verteidigen zu wollen. In einer Gegenklage beschuldigte der Social-Games-Entwickler den Konzern aus Redwood City, die Abwanderung der EA-Mitarbeiter zu Zynga mit unlauteren Wettbewerbsmaßnahmen zu verhindern.

Nach einer langen Abfolge von Klagen und Gegenklagen ließen beide Unternehmen die gegenseitigen Vorwürfe offenbar fallen. Wie Zynga gegenüber der Webseite Gamasutra verriet, will man sich nun außergerichtlich einigen. Wie diese Einigung aussehen soll, wird jedoch nicht explizit erwähnt. Ein Statement seitens Electronic Arts steht bisher noch aus.

Lucy Bradshaw, General Manager von Electronic Arts’ Entwicklerstudio Maxis Software Inc., hatte zu Beginn des Prozesses darauf hingewiesen, dass man die Klage auch im Namen kleinerer Unternehmen führen wolle, bei denen sich Zynga kreativ bediente und die nicht in der finanziellen Lage wären, dem Browserspiele-Hersteller seine Grenzen aufzuweisen. Diese noblen Ansichten gehören nun scheinbar der Vergangenheit an.


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