Seit ein paar Tagen ist Techlands Survival-Zombie-Spiel Dying Light in digitaler Form nun in vielen Ländern weltweit erhältlich – in Deutschland steht eine USK-Einstufung nach wie vor aus und es ist fraglich, ob diese noch kommen wird.

Auf dem einen oder anderen Weg kommt man aber natürlich auch als deutscher Spieler an Dying Light, wobei sich die Frage stellt: Lohnt sich der Kauf und der evtl. damit verbundene Aufwand überhaupt?

Diverse Gaming-Magazine hatten mittlerweile bereits die Gelegenheit, einen genaueren Blick ins Spiel zu werfen und ihre Wertungen zu veröffentlichen. Eine Auswahl an deutschen und internationalen Test-Berichten haben wir hier für dich zusammen.

PC Games – 74%

Im Test von PC Games kommt Dying Light auf eine Spielspaß-Wertung von 74%. Das Fazit von Peter Bathge: Für seine beachtliche Dauer biete Dying Light im Spielverlauf zu wenig Abwechslung. Bis zum Ende durchgehalten habe er dennoch. Der Grund: Auch wenn Dying Light stellenweise dumm und stumpf sei, mache es einfach Laune.

Pluspunkte gabs im Test u.a. für das motivierende Upgrade-System, die verschiedenen Zombie-Klassen, den zum Genre passenden Ekel-Faktor und den Koop-Modus für vier Spieler. Abzüge hinnehmen musste Dying Light allerdings u.a. für die einfallslosen Nebenquests, die langweilige Story, klischeehafte Figuren und die fehlende Abwechslung.

Netzwelt – 7,5/10

Im Test von Netzwelt kommt Dying Light auf eine Wertung von 7,5/10. Testerin Eileen Wegner kommt hier zu dem Fazit, dass das Spiel kein Meilenstein ist, aber dank der Kombination vieler verschiedener Gameplay-Elemente werde es dennoch zu einem interessanten Survival-Spiel.

Positiv angerechnet wurden hier u.a. die kurzen Ladezeiten, die aufgeteilten Skill-Bäume und die reibungslose Online-Funktion. Punktabzüge gab es allerdings u.a. für die dünne Story, die vielen uneffektiven Waffen und die trotz Karte aufkommende Orientierungslosigkeit.

Gameswelt – 7,5/10

Im Test von Gameswelt kann Dying Light ebenfalls 7,5/10 Punkte abstauben. Das Fazit der beiden Tester Tim Hopmann und Christian Rebel: Techland hat hier zwar kein Meisterwerk abgeliefert, die Kernelemente – insbesondere das Parkour-Feature und das Sammeln von Ausrüstung – würden aber funktionieren.

Pluspunkte sammeln konnte Dying Light in der Wertung weiterhin u.a. mit beim sich ändernden Gameplay bei Nacht, der tollen Weitsicht sowie dem Koop- und Zombie-Modus. Negativ angerechnet wurden u.a. die dünne Story, die sich teilweise wiederholenden Aufgaben und die fehlende Schnellreisefunktion.

Weitere Test-Wertungen & Fazit

Woran nach diesen Test-Berichten kein Zweifel mehr bestehen sollte: Mit einer überzeugenden Story kann Dying Light nicht auftrumpfen, denn diese wird von den Testern mehrheitlich als dünn und langweilig beschrieben. Auch ist Dying Light offenbar insgesamt kein Meilenstein geworden, bietet allerdings einige Features, die zu unterhalten wissen.

Weitere Wertungen im Überblick

Bei Metacritic kommt die PC-Version von Dying Light aktuell auf eine durchschnittliche Wertung von 79/100 (basierend auf 14 Test-Berichten), die PS4-Version auf 68/100 (basierend auf 13 Test-Berichten) und die Xbox One-Version auf 72/100 (basierend auf 5 Test-Berichten).

Dying Light in Deutschland spielen?

Wie bereits zu Beginn erwähnt, hat Dying Light bisher keine USK-Einstufung erhalten und ist dementsprechend in Deutschland auch nicht offiziell im Handel erhältlich. Nicht unwahrscheinlich ist, dass der Titel hierzulande auf dem Index landet.

Auch wenn man Dying Light offiziell nicht kaufen kann, gibt es aber natürlich Mittel und Wege, um das Spiel trotzdem zu bekommen. Zwar kann Dying Light nicht direkt über Steam gekauft werden, da die Spiel-Seite in Deutschland gar nicht angezeigt wird, bei diversen Dritt-Anbietern lassen sich allerdings Steam-Keys erwerben, die aktiviert werden können (u.U. ist eine VPN-Verbindung nötig). Anbieter der PC-Version – sowohl digital als auch Retail – findest du in unserem Preisvergleich für Dying Light (PC).

Wer die digitale Version für die PS4 kaufen möchte, benötigt einen ausländischen Account sowie Guthaben der Region. Auf der Xbox One genügt es offenbar, in den Ländereinstellungen die USA als Herkunftsland auszuwählen. Später kann dieses dann scheinbar wieder problemlos auf Deutschland umgestellt werden.

Wer die Retail-Version haben möchte, kann die AT PEGI-Version aktuell bei diversen Anbietern vorbestellen. Wirf auch einen Blick in unseren Preisvergleich für Dying Light (PS4) und Dying Light (Xbox One), um Händler zu finden.

Hinweis: In Europa wurde bisher nur die digitale Version für PC, Xbox One und PS4 veröffentlicht. Die Retail-Version wird Ende Februar 2015 folgen.


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Kommentare zu "Dying Light im Test: Lohnt sich der Kauf? So fallen die Wertungen deutscher und internationaler Magazine aus"

Ich empfand das Spiel ja als recht unterhaltsam – bis ich zur ersten „lauf um dein Leben!“ Stealth-Sektion kam. 4x neugestartet und leicht gefrustet deinstalliert :/