Mit Duke Nukem: Mass Destruction wollten 3D Realms und Interceptor Entertainment noch in diesen Monat ein brandneues Spiel um den legendären Action-Helden auf den Markt bringen. Nun hat die Entwicklerschmiede Gearbox Software eine Klage gegen die beiden Studios eingereicht – der Grund: Die Lizenzrechte für die Marke liegen bei den Borderlands-Machern.

Die Rechte an der Franchise haben bereits im Jahre 2010 den Besitzer gewechselt, 3D Realms hatte also gar keine Erlaubnis, um an einem neuen Duke-Nukem-Titel zu arbeiten. Eine Unterlassungsaufforderung haben die beiden beschuldigten Studios bereits am 13. Februar 2014 erhalten. Am 16. Februar unterschrieb 3D Realms das Dokument und entschuldigte sich bei den Lizenzinhabern.

Vorbei ist die Sache jedoch noch lange nicht, denn trotz der Aufforderung ist die Teaser-Webseite zum Spiel nach wie vor online. Wie Steve Gibson von Gearbox Software gegenüber dem Online-Portal Polygon erklärte, habe man durchaus versucht, das Ganze ohne vor Gericht zu ziehen zu erledigen.

Die Klage sei reine Formalität, da der Ausgang des Verfahrens bereits im Voraus allen Beteiligten klar ist. „Wir alle wissen, wie das Ergebnis aussehen wird. Wir haben versucht, den Gang vor Gericht zu vermeiden. Niemand will diesen ganzen Mist wieder durchmachen“, so Gibson.

Polygon hat zudem den Interceptor Entertainment CEO Frederik Schreiber für ein Statement erreichen können. Wie dieser erklärte, sei man sich dessen bewusst, dass eine Klage gegen 3D Realms und Interceptor eingereicht wurde. Es sei eine unglückliche Situation, jedoch habe man in gutem Glauben gehandelt und arbeitet aktuell an einer Lösung. Bleibt abzuwarten, ob Duke Nukem: Mass Destruction jemals das Licht der Welt erblicken wird.


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Veröffentlicht in: News