Die “Rage Quitter”, also Spieler, die aufgrund einer absehbaren Niederlage gerne vorzeitig aus einer laufenden Partie aussteigen und damit auch dem Rest der Mitspieler mitunter den Spielspaß vermiesen, sind in vielen Spielen ein echtes Problem. Doch während einige Studios hier am liebsten die rote Karte zücken, versuchen die Macher von DriveClub einen anderen Ansatz.

Statt die Spielverderber mit harten Strafen im Spiel zu belegen, oder diese gar in einen Pool mit ähnlich agierenden Zeitgenossen zu sperren, will Evolution Studios mit mehr Spielspaß punkten und den niederlagescheuen Mitspielern andere Reize bieten, so dass diese auch angesichts einer sicheren Schlappe weiterhin am Ball bleiben.

Wie der Game Director Paul Rustchynsky auf dem offiziellen PlayStation Blog erklärt, möchte man erreichen, dass jeder Spieler den Nervenkitzel eines Rennens genießen kann, ohne dabei Angst zu haben, Risiken einzugehen und ständig darüber nachzudenken, wie man jede Kurve perfekt nimmt, weil es nur noch um den Sieg geht.

Aus diesem Grund wollte man in DriveClub es vermeiden, dass ein einziger Fehler für einen Spieler das ganze Rennen zunichte macht. Stattdessen wird jede Strecke zusätzliche Herausforderungen bieten, bei denen es nicht darum geht, als erster durchs Ziel zu gehen, sondern auf einzelnen Streckenabschnitten bestimmte Aufgaben zu absolvieren.

Ob eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit beibehalten, einen eindrucksvollen Drift hinlegen oder eine Fahrlinie halten, all diese Herausforderungen werden am Ende mit Punkten für den Club belohnt. Auf diese Weise müssen die Spieler nicht befürchten, nach einem Rennen leer auszugehen, was auch die “Rage Quitter” motivieren könnte, bis zum Schluss zu kämpfen.


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