Diesen Herbst erwarten dich zahlreiche neue Rennspiele. Den Anfang machte auf den Xbox-Konsolen vor wenigen Tagen bereits Forza Horizon 2. Ab heute ist nach einigen Release-Verschiebungen nun endlich auch das PS4-exklusive DriveClub offiziell im Handel erhältlich.

Doch hat sich die zusätzliche Zeit, die man bei Evolution Studios in den Titel investiert hat, gelohnt? Wie gut ist DriveClub geworden? Mittlerweile sind bereits einige Test-Berichte von deutschen und internationalen Gaming-Magazinen eingetroffen. Eine Auswahl an Wertungen haben wir hier für dich zusammengestellt.

Tipp: DriveClub ist in mehreren Editionen erhältlich. Einen Überblick, was diese beinhalten gibts hier: DriveClub: Welche Edition ist die richtige für dich? Der große Inhalts-Vergleich

PC Games – „Im Duell mit Forza Horizon 2 zieht Sony den Kürzeren“

Im Test von PC Games konnte DriveClub nicht überzeugen. Negativ aufgefallen ist Redakteur Andreas Szedlak u.a., dass der Schwierigkeitsgrad nicht eingestellt werden kann und es keine Fahrhilfe-Optionen, kein Tuning und keine Leistungs-Upgrades gibt. Außerdem fällt der Fuhrpark mit 50 Autos recht klein aus.

Pluspunkte sammeln konnte DriveClub u.a. mit seiner Aufgabenvielfalt. Da der Online-Modus von DriveClub noch nicht ausgiebig getestet werden konnte, verzichtet PC Games vorerst noch auf eine Wertung – diese soll später nachgereicht werden.

Gameswelt – 8/10

Im Test von Gameswelt bezeichnet Redakteur Christian Kurowski DriveClub als typischen Launch-Titel zum Start einer neuen Konsolen-Generation – zeigt, was die Hardware kann, ist spielerisch aber etwas seicht.

Punkten kann DriveClub hier u.a. mit seiner schönen Grafik, den malerischen Schauplätzen und der schicken Cockpit-Perspektive. Abzug gibt es bei Gameswelt ebenfalls für das fehlende Tuning-System und die nicht zuschaltbaren Fahrhilfen, das zu harte Strafsystem und die „dröge Präsentation“.

Computer Bild – Note 1,88

Im Test von Computer Bild kann DriveClub die Note 1,88 abstauben. Positiv ankamen hier u.a. die innovative Online-Club-Funktion, die motivierenden Herausforderungen, die „fantastische Grafik“ und der „eindringliche Autosound“.

Abzüge gab es in der Wertung u.a. wegen der überschaubaren Anzahl an Fahrzeugen und Strecken sowie das drift-lastige Fahrverhalten.

Internationale Wertungen

Bei den internationalen Wertungen kann sich DriveClub im oberen mittelmäßigen Bereich festsetzen. Bei Metacritic kommt das Spiel bisher, basierend auf 46 Testberichten von Magazinen, auf eine Wertung von 72/100. Bei den Spielern fällt die Kritik allerdings deutlich schlechter aus. Basierend auf 431 Bewertungen kann Driveclub hier lediglich 6,1/10 abstauben.

Eine Auswahl von internationalen Testberichten findest du hier: IGN – 7,9/10 | Game Informer – 7,75/10 | Polygon – 7,5/10 | Joystiq – 3/5 | Eurogamer – 6/10 | GameSpot – 5/10


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Kommentare zu "DriveClub im Test: Lohnt sich der Kauf? So bewerten deutsche und internationale Magazine das Rennspiel"

Ich habe es gestern mit meiner weißen Playstation 4 im Bundle bekommen und kann nach ca. 3 Stunden ausprobieren sagen, dass nicht alle (meine) Erwartungen erfüllt wurden.
Die Steuerung lässt sich nicht in gewohnter Art, vollständig konfigurieren, es ist bspw. nicht möglich Gas und Bremse auf den rechten Thumbstick zu legen.
Es gibt keine Schwierigkeitseinstellung, aber das kann man, wenn man nicht ein völliger Neuling im Rennspiel-Segment ist, auch ganz gut verschmerzen.
Was das Fahrverhalten der Fahrzeuge angeht, kann ich sagen, das ist gar nicht soooo übel.
Ich fahre von Berufswegen her täglich recht üppig motorisierte Fahrzeuge, auch über lange Strecken und bin Privat mit meinem getunten 350Z auch recht flott unterwegs, oftmals auch recht dicht am Limit, also erlaube ich mir zu behaupten, dass bis auf einige Ausnahmen die Fahrphysik ganz ordentlich ausgefallen ist.
Natürlich fehlt wie bei jedem Rennspiel auch hier der „Po-Faktor“, den der Wohnzimmersessel logischerweise nicht simulieren kann.
Zur Grafik kann ich sagen, dass mich da das schlechte oder schlichtweg fehlende Antialiasing gestört hat.
Auf meiner 2-Meter Leinwand fiel dieser Punkt schon recht negativ auf, auf einem kleinen 46 – 50 Zoll Fernseher ist das nicht ganz so schlimm.
Allerdings wirken die Farben speziell der Vegetation sehr stark übersättigt, was einen eher Comicartigen Look zur Folge hat, aber das ist wohl eher Geschmackssache.
Der Sound kommt über meine 5.1 Anlage mit 300 Watt Subwoofer und B&W DM603-S2 System recht ordentlich rüber, aber auch hier hätte ein wenig mehr Feinabstimmung zwischen Umgebungs- und Fahrzeuggeräuschen nicht schaden können.
Die Umgebungsgeräusche sind entweder etwas zu laut, oder die Motorensounds etwas zu leise – sucht euch etwas aus. 😉
Die Menüführung ist anfangs etwas verwirrend, aber nach etwas Eingewöhnungszeit kommt man damit auch ganz gut zurecht.
Alles in allem denke ich, man kann dem Spiel ruhig eine Chance geben, da werden sicher noch Patches nachgereicht, die den einen oder anderen Kritikpunkt nachbessern.
Sobald die Server für das Online-Erlebnis verfügbar sind, freue ich mich schon auf ein paar heiße, frustrierende, spannende, erfreuliche, nervige, spaßige, herausfordernde Online-Rennen.
Vielleicht auch bald mit nachgereichtem Wettersystem.