Wie bereits bekannt ist, findet aktuell in Dallas, Texas, die diesjährige QuakeCon statt, bei der Bethesda Softworks den Besuchern erstmals eine Gameplay-Demo zum kommenden Ego-Shooter Doom präsentierte. Im Rahmen der Vorstellung hat der id Software Executive Producer Marty Stratton auch einige interessante Details zum Spiel verraten.

Altbewährtes im neuen Gewand

Wie Stratton erklärte, sieht man Doom als Reboot und nicht als eine Fortsetzung, weshalb es auch nicht Doom 4, sondern einfach nur Doom heißen wird. Das Ziel war es, das ursprüngliche Spiel zu nehmen und einige Dinge neu zu konzipieren.

So soll sich beispielsweise auch das Waffenhandling stark am Original orientieren, wird aber durch einige neue Mechaniken erweitert. Was das Waffenarsenal betrifft, so wurden bereits der Raketenwerfer, die doppelläufige Schrotflinte sowie das obligatorische Plasma-Rifle bestätigt. Der Protagonist wird zudem erneut in der Lage sein, Doppelsprünge auszuführen.

Das Nahkampfsystem soll verschiedene Schläge, Tritte und “Finish-Moves” umfassen. Letztere sollen dabei, typisch Doom, ziemlich brutal ausfallen. Zudem werden die Spieler, wie im Original auch zu den bewährten Nahkampfwaffen, wie etwa der Kettensäge, greifen können, um verschiedenen Gegnern den Garaus zu machen. Das Repertoire der Monster soll dabei umfangreich ausfallen und verschiedene kleine und große Kreaturen umfassen.

In puncto Heilung hält man sich ebenfalls an den alten Tugenden fest. Eine automatische Regeneration, wie man diese aus den neuen Shooter-Titeln kennt, wird es in Doom nicht geben. Stattdessen hinterlassen die getöteten Widersacher Lebensenergie, die eingesammelt werden kann. Im Zuge der Präsentation gab es für die Fans bereits einige Spielszenen aus dem Singleplayer-Modus zu bestaunen. Der Multiplayer-Part wurde zwar nicht gezeigt, allerdings von den Entwicklern bestätigt.

Zu brutal für Deutschland?

Dass der Titel hierzulande ungeschnitten auf den Markt kommt, darf bezweifelt werden, da sich auch der Gewaltgrad stark an dem Original orientiert – abgerissene und umherfliegende Körperteile inklusive. So riss der Protagonist beispielsweise in einer Szene einem getöteten Monster die Hand ab, um diese an den Scanner zu legen und eine verschlossene Tür zu öffnen. Ob der Titel hierzulande überhaupt erscheint, hat Bethesda bisher nicht verraten.

Technisch wird das Spiel einiges zu bieten haben. So setzt das Remake auf die hauseigene idTech 6 Engine und soll auf den Next-Gen-Konsolen mit einer Auflösung von 1080p und flüssigen 60 Frames über die Bildschirme flimmern. Geplant sind Umsetzungen für PC, Xbox One und die PlayStation 4. Ein Release-Datum wurde leider noch nicht genannt.


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