Der vierte Teil der Doom-Reihe befindet sich bereits seit einer ganzen Weile in der Entwicklung und wird bis zur seiner Fertigstellung noch einige Zeit brauchen. Grund dafür war der Reboot, den Bethesda bei einer älteren, weit entwickelten Version von Doom 4 durchführte. Im Rahmen der QuakeCon 2013 haben sich die Macher nun erstmals zu den Gründen für den “Neuanfang” geäußert.

Wie id Software Studio Director Tim Willits in einem Gespräch mit dem Online-Magazin IGN verriet, hat es der ursprünglichen Fassung des Spiels unter anderem an “Persönlichkeit” gefehlt, weshalb diese von Bethesda im April dieses Jahres verworfen wurde und die Entwicklungen von vorne begannen.

„Es war nicht nur eine Sache,“ so Willits. „Es war nicht so, dass die Optik schlecht war, oder die Programmierung. Jedes Spiel hat eine Seele. Jedes Spiel hat einen ‘Geist’. Wenn man Rage gespielt hat, konnte man diesen Geist spüren. Und Doom hatte diesen Geist nicht. Es hatte keine Seele, keine Persönlichkeit. Es hatte ein bisschen was von Schizophrenie, etwas von einer Identitätskrise. Es hatte nicht die Leidenschaft und Seele eines id-Spiels. Jeder kennt das Gefühl von Doom, aber es ist sehr schwer, dieses zu vermitteln.“

Konkrete Release-Angaben, Bild- oder Videomaterial gibt es zur neuen Version noch nicht. Da die Entwicklungsarbeiten mit dem Reboot des Spiels quasi von vorne begannen, ist eine Veröffentlichung vor 2015 eher unwahrscheinlich.


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Kommentare zu "Doom 4: Bethesda spricht erstmals über die Gründe für den Reboot"

Da kann man jetzt aber sehr stark drüber streiten ob Rage eine Seele hatte. Nun gut wenn sie Rage als gutes Beispiel nannten und Doom 4 als schlechtes dann muss Doom 4 noch schlechter gewesen sein als Rage. Daher ist es vielleicht gar nicht schlecht das sie von vorne anfingen.^^