Am 30. Juni 2014 brachten die Mannen von Larian Studios das lang erwartete und via Crowdfunding finanzierte Rollenspiel Divinity: Original Sin auf den Markt. Bereits kurz nach dem Release hat das Studio verkündet, dass der Titel einen recht erfolgreichen Start hinlegte. Rund zweieinhalb Monate später legten die Macher nun auch die bisherigen Verkaufszahlen vor.

Wie Larian-Chef Swen Vincke in einem aktuellen Blog-Eintrag verriet, konnte man bisher bereits über 500.000 Exemplare von Divinity: Original Sin an die Spieler bringen. „Es hat sich bis jetzt über eine halbe Million Mal verkauft – meist über Steam und mit zehn Prozent aus dem Einzelhandel. Die Gewinnschwelle wurde erreicht, unsere Schulden wurden abbezahlt und wir befinden uns nun in der profitablen Zone“, erklärte der Macher.

Wie Vincke zudem verrät, schlug sich der Titel erfolgreich genug, um bereits das nächste Projekt des Teams zu finanzieren. Natürlich wird auch Divinity: Original Sin noch eine Weile mit neuen Inhalten versorgt. Derzeit spielt man intern mit Controller-Unterstützung herum, um zu sehen, ob damit auch eine Big-Screen-Version mit Koop-Modus funktioniert. Zudem stehen Verbesserungen an der Engine sowie die Einführung neuer Features auf dem Plan.

Für die zukünftigen Projekte wurde die Mitarbeiterzahl etwas aufgestockt. Dass man das nächste Spiel erneut via Kickstarter finanziert, ist allerdings laut Vincke eher unwahrscheinlich. Nicht, weil man die Unterstützung der Spieler nicht schätzt, sondern weil der Crowdfunding-Pool sehr begrenzt ist und man den Studios, die das Geld wirklich brauchen, nicht die Unterstützer wegnehmen möchte. Ob das nächste Spiel der Entwickler eine Fortsetzung oder etwas gänzlich Neues wird, hat Vincke noch nicht verraten.


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