Der Schock der Sims-Fans saß tief, als die Entwickler erklärten, dass es weder Pools noch Kleinkinder im kommenden Die Sims 4 geben wird – einige der Grundfeatures seit dem ersten Sims-Titel. Doch was die Fans nicht wussten ist, warum Maxis diese Features aus dem Spiel entfernt hat. Nun gibt es endlich die Antwort darauf.

Vermutet wurde von einigen Spielern bereits, dass Maxis die Features heraus geschnitten hat, um diese dann in einem späteren Addon gegen Echtgeld zur Verfügung zu stellen. Doch Maxis sieht für den „Cut“ gänzlich andere andere Gründe.

Der Hauptgrund war laut Executive Producer Rachel Franklin demnach das Zeitmanagement. Die Entwickler wollten so viele neue Features in das Spiel packen, wobei ihnen irgendwann klar wurde, dass sie irgendwo Abstriche machen mussten. Bei den Kleinkindern musste man sich zum Beispiel konkret entscheiden, ob man lieber Kleinkinder im Spiel haben möchte oder ob man die Sims-Charaktere noch authentischer gestalten will.

Man entschloss sich dann schließlich für Letzteres. Auch die Pools sind einem ähnlichen Prinzip zum Opfer gefallen. Auch hier musste man sich entscheiden, ob man lieber die Pools oder doch ein neues Feature im Spiel haben will, mit dem man noch schneller seine Lieblings-Räume gestalten kann. Auch hier entschied man sich für Letzteres.

Zitat von Rachel Franklin (Quelle)

Das alles liegt begründet in der neuen Technologie und den Systemen, die wir für das neue Grundspiel in Die Sims 4 entworfen haben: die neue KI, das neue Animationssystem, neue Audio-Positionierungs-Tools, die neue Bewegungslogik, neue Wegfindungsroutinen und vieles mehr sind von Grund auf neu für dieses Spiel entworfen worden. Die Vision für Die Sims 4 ist es, dass eure Sims auf viel tiefergehenden, einzigartig persönlichen Wegen zum Leben erweckt werden – durch Emotionen, persönliche Eigenschaften, Verhaltensweisen und Wechselwirkungen. Um das zu realisieren, musste die dahinterstehende Technikplattform vollständig aufgerüstet werden.
Dadurch wurde uns durch intensive Gespräche im Team irgendwann klar, dass das, was wir mit dem Spiel machen wollten, all die neue Technik, die wir einbauen wollten, Kompromisse notwendig machen, die einige unserer Fans enttäuschen würden.

Das war eine bittere Pille, das könnt ihr mir glauben, aber die Vision rund um Die Sims 4 Realität werden zu lassen, bedeutete sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und den Fokus darauf zu setzen, die Sims selbst zu revolutionieren. An Stelle der Kleinkinder haben wir uns entschlossen, uns auf die Features zu konzentrieren, die die Sims so lebendig machen: bedeutsame und oft lustige Emotionen; glaubwürdigere Beweggründe und Interaktionen; mehr Tools für Erstelle-einen-Sim und realistischere (wenn auch manchmal verrückte) Handlungsweisen.

Statt der Pools haben wir uns entschieden, ein neues Schlüsselelement im Baumodus zu etablieren: direkte Bearbeitung, ein Haus Raum-für-Raum bauen und dabei die selbstgebauten Räume kurzerhand austauschen, um das direkte Umfeld noch passender und interaktiver für euren Sim zu gestalten.

In nicht einmal mehr 2 Monaten werden wir wissen, ob es die Kürzungen wirklich wert waren und ob das Spiel hält was die Macher versprechen – Die Sims 4 erscheint am 2. September 2014 für den PC.


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