Valve: SteamLars Gustavsson, seines Zeichens Creative Director von Battlefield 4 beim Entwicklerstudio DICE, hat sich im Rahmen eines Interviews zum Thema Linux geäußert und sein Interesse am Betriebssystem bekundet. Wie Gustavsson durchblicken ließ, benötige Linux lediglich eine Killer-App oder ein Blockbuster-Game, um das Interesse auf dem Mainstream-Markt zu wecken.

Als Beispiel zieht Gustavsson den Titel Halo herbei, der Microsoft dabei half, das Interesse der Fans für die erste Xbox-Konsole zu wecken. Etwas Ähnliches würde laut dem Creative Director auch Linux zur Bekanntheit verhelfen. Es sei nicht sonderlich schwierig, an Linux heranzukommen. Man benötige nur ein Spiel, dass einen dazu motiviert, so der Macher im Gespräch mit dem Online-Magazin Polygon.

Die Kunden werden immer bequemer, heißt es weiter, weshalb man sie auch wirklich davon überzeugen muss, wie sie Linux mit ihrem täglichen Leben verknüpfen und zu einem zentralen Bestandteil ihres Lebens machen können. DICE selbst nutzt Linux für seine Server, da es laut Gustavsson dafür überragend sei.

Auch den Schritt von Valve mit dem eigenen Linux-basierten Betriebssystem SteamOS findet der Macher interessant, da es dabei hilft, Kunden auf unterschiedliche Art und Weise anzusprechen und ihnen weitere Möglichkeiten zum Spielen zu geben. In fünf bis zehn Jahren, so der Entwickler weiter, könnte sich das Gaming dahingehend verändern, dass man dank den Streaming-Diensten, neuen Eingabegeräten und anderen Möglichkeiten weniger Hardware benötigt und seine Spiele eher On-Demand genießt.


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Veröffentlicht in: News

Kommentare zu "DICE: Linux braucht nur eine Killer-App oder ein Blockbuster-Game, um richtig einzuschlagen"

Stimmt Halo hat der Xbox geholfen, es war halt der beste Konsolenshooter besonders wegen der Steuerung. Die Frage ist bloß wer sich da trauen wird, ein MMO oder so wäre dafür ja eigentlich ganz gut geeignet.