PvP noch vor Jahresende in Diablo 3In den vergangenen Tagen sorgte eine Äußerung des Diablo 3-Game Directors Jay Wilson gegen den Diablo-Vater David Brevik für einige Aufregung. Heute nun entschuldigte sich Wilson dafür in einem umfangreichen Statement. In diesem erklärte er jedoch nicht nur, wie sehr er seine Reaktion bereue, sondern deutete auch einige neue Features für Diablo 3 an!

An drei Stellen in seinem ausführlichen Statement zu seiner „Fuck that loser“-Äußerung auf Facebook gibt der Game Director Hinweise auf geplante Neuerungen bei Diablo 3. So erklärt er beispielsweise, dass es für Spieler in Diablo 3 aktuell einfach nicht die Möglichkeit gebe, den Schwierigkeitsgrad an ihr eigenes Niveau anzupassen. Bei Diablo 2 sei zur Lösung dieses Problems der Befehl „players 8“ eingeführt worden, der es Spielern ermöglichte, die Monsterstärke festzulegen. Man überlege nun, für den nächsten großen D3-Patch etwas Ähnliches einzuführen.

Zudem wolle man laut Wilson weiter daran arbeiten, dass es in Diablo 3 mehr gibt als nur die Jagd nach Gegenständen. Ein erster Schritt in diese Richtigung sei das jüngst eingeführte Paragon-System. Dieses habe jedoch keinerlei Einfluss auf die Vielzahl der Dinge, die man im Spiel machen könne, weshalb man für den nächsten großen Patch mehr als nur PvP plane! Um was genau es sich dabei handelt, ließ Wilson offen, wir halten dich aber natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten gibt!

Ein Teil des Problems sind aber nicht nur die Drops, sondern auch die Vielfältigkeit der Dinge, die man im Spiel tun kann. Viele von euch haben gesagt, dass es im Spiel mehr als nur die Jagd nach Gegenständen geben muss – und wir sind da ganz eurer Meinung. Das Paragonsystem ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es gibt euch eine höhere Fortschrittsebene für die im Spiel verbrachte Zeit. Leider hat es keinerlei Einfluss auf die Vielzahl der Dinge, die ihr im Spiel tun könnt. Es gibt sicher keine Patentlösung für dieses Problem, aber ich glaube, dass wir diesen Aspekt des Spiels verbessern können. Und genau deshalb planen wir für den nächsten großen Patch auch mehr als nur PvP. Ich will noch nichts vorwegnehmen, da wir bestimmte Dinge noch genauer festlegen müssen, aber ihr werdet so bald wie möglich mehr erfahren.

Diablo III gibt den Spielern im Augenblick einfach nicht die Mittel, den Schwierigkeitsgrad an ihr eigenes Niveau anzupassen. Wir haben den Infernomodus als Königsdisziplin festgelegt und eine Art „Einheitsgröße“ für die Herausforderung des Spiels gesetzt. In der späteren Entwicklungsphase von Diablo II wurde zur Lösung genau dieses Problems der Befehl „players 8“ eingeführt, durch den Spieler die Monsterstärke festlegen konnten. Wir überlegen uns nun, für den nächsten großen Diablo III-Patch etwas Ähnliches einzuführen, damit die Spieler selbst bestimmten können, wie schwer oder einfach das Spiel für sie sein soll.

Das Auktionshaus kann die natürliche Beutequote von Gegenständen umgehen und das Spielerlebnis für manche Spieler dadurch trüben. Dieses Problem ist uns durchaus bewusst. Wir sind uns im Augenblick noch nicht darüber einig, wie sich dieses Problem genau beheben lässt, aber wir reden ständig darüber und glauben fest daran, dass wir eine Lösung finden werden.


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