Boss Skelettkönig in Akt 1 von Diablo 3Mitte Juni gab der Verbraucherzentrale Bundesverband, kurz vzbv, bekannt, dass man Blizzard u.a. aufgrund fehlender Informationen zur Spielvoraussetzung auf der Diablo 3-Verpackung abgemahnt habe. Bis zum 13.07.2012 hatte Blizzard Zeit darauf zu reagieren, was auch geschah, aus Sicht des vzbv jedoch auf unzureichende Art und Weise. Nun könnte eine Klage drohen.

Grund für die Abmahnung von Blizzard im Juni war laut vzbv, dass der Entwickler es versäumt habe, auf der Verpackung von Diablo 3 ausreichend auf die benötigte dauerhafte Internetverbindung hinzuweisen. Zudem fehle die Information, dass der Battle.net-Account nicht nur für die einmalige Key-Eingabe sondern auch zum Spielen benötigt werde. Weiterer Kritikpunkt der Verbraucherschützer war der fehlende Zugang zum Spiel aufgrund technischer Störungen, oder kurz Fehler 37…

Bis zum 13.07.2012 hatte Blizzard Zeit, um auf die Abmahnung zu reagieren, was offenbar auch geschah, jedoch nicht in ausreichender Form. In einer Stellungnahme, die PC Games vorliegt, erklärt der vzbv, man habe die von Blizzard übersandte Antwort unzureichend gefunden und eine letzte Frist zur Stellungnahme bis zum 27.07.2012 gesetzt. „Sollte uns eine weitere Stellungnahme auch nicht überzeugen, werden wir voraussichtlich Klageauftrag erteilen, um die offenen Fragen gerichtlich klären zu lassen“, so der vzbv weiter.


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Kommentare zu "Diablo 3: Klage gegen Blizzard? – Verbraucherzentrale setzt letzte Frist"

Immer feste drauf, die Entwickler müssen endlich mal lernen das sie den Verbraucher nicht einfach so umher schubsen können nur weil es ein "Spiel" ist.