Diablo 3 - Die Zukunft des Spiels

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Jay Wilson den Posten des Game Directors von Diablo 3 aufgibt und sich neuen Aufgaben bei Blizzard widmet. Nun hat sich auch sein Nachfolger offiziell vorgestellt: Josh Mosqueira. Im Rahmen seiner „Botschaft aus der Hölle“ ging er dabei nicht nur auf seine bisherige Berufslaufbahn ein, sondern äußerte sich auch zur Zukunft von Diablo 3.

Mosqueira stellt sich vor

Mosqueira ist seit 1996 offiziell in der Spielebranche tätig. Neben seiner Tätigkeit als Autor bei White Wolf, dem Hersteller des Pen-&-Paper-Rollenspiels „Vampire: Die Maskerade“, war er auch an einigen beliebten Spielreihen beteiligt, darunter u.a. Homeworld, Company of Heroes, Warhammer 40,000: Dawn of War und FarCry.

Als Mosqueira schließlich zu Blizzard kam, wurde er mit der Aufgabe betraut, festzustellen, ob eine Konsolen-Version von Diablo 3 möglich sei und auszuarbeiten, wie diese aussehen könnte. Sein Ziel sei es gewesen, die magische Kombination aus Monsterhatz und Beutejagd zu bewahren und das Spiel weiterverfeinern – „am Anfang für die Konsolenfassung, und nun für das Spiel insgesamt“, so der neue Game Director.

Die Zukunft von Diablo 3

Im ersten Jahr nach der Veröffentlichung von Diablo 3 habe man bereits viel erreicht, doch das Team wisse auch, dass es Dinge gebe, die man verbessern könne. Wie Travis Day vor einiger Zeit bereits verraten habe, sei das Gegenstandssystem ein großes Thema. Ziel sei es hier, das Beuteerlebnis für alle zu verbessern.

Weiterhin befasse man sich auch mit „Optionen, um die Auswirkung des Auktionshauses zu verringern“. Zwar glaube man, dass das Feature einen großen Wert habe, wie das A und O des Charakterfortschritts solle es jedoch nicht wirken.

Auch zukünftig wolle man dem Konzept des Spiels treu bleiben, gleichzeitig aber auch in neue Bereiche vorstoßen, um das Gameplay weiterzuentwickeln und die Spieler immer wieder aufs Neue zu begeistern. Konzentrieren werde man sich darauf, den Fantasy-Aspekt zu erhalten, „indem wir die Ursprünge der Diablo-Geschichte pflegen, die Helden an die neuen Herausforderungen anpassen sowie neue Monster und Dämonen erschaffen, die auf’s neue Furcht in euren Herzen sähen“.

Zudem wolle man Spielern noch mehr Gründe geben, Sanktuario öfter mal einen Besuch abzustatten. „Wir haben schon einige tolle Ideen hinsichtlich Zufallsgenerierung, Endspielinhalte und Möglichkeiten, großartige Onlinespiele mit Freunden zu erleben“, so der Game Designer abschließend.


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Kommentare zu "Diablo 3: Auswirkungen des Auktionshauses sollen verringert werden – Neuer Game Director über die D3-Zukunft"

Ohh ha, ich male jetzt den Teufel an die Wand, aber es ist meist kein gutes Zeichen wenn sich ein Game Director der für die Konsolenversion tätig war sich jetzt um den PC mitkümmert. :\

Was mich momentan bei D3 einfach stört ist wie viel da immer noch geändert hat. In Diablo2 gab es zwar auch große Patches am Anfang, da wurde allenfalls etwas ein bisschen angepasst oder neues Feature eingebaut. Einen Patchbetrieb wie in D3 hatte es da aber nicht gegeben. Und das machte es eigentlich ziemlich positiv für mich. Den dieses Rumgepatche an D3 zeigt mir eigentlich wie weit D3 noch vom Release entfernt war.

Ich finde es interessant wie Blizzard sich auch ein bisschen selbst widerspricht. Sie Sagen dass das AH einen großen Wert hat, aber gleichzeitig wollen sie die macht des AHs verringern. Wie soll das gehen? Ich hätte keine sinnvolle und wirksame Lösung parat ohne das AH abzuschalten.

Sie haben Ideen für die Zukunft, das ist toll, zumindest bei jeden anderen Entwickler. Denn wenn Blizzard jetzt Ideen hat brauchen sie Jahre bis sie diese dann mal umsetzen wenn überhaupt.

Darüber hätten sie mal ein paar Monate vorher nachdenken sollen. So etwas gravierendes muss doch schon bei der Konzept Phase aufgefallen sein. Ich würde ja jetzt sagen in der Beta aber sowas hatte ja D3 nicht außer die 2 Stunden Demo da.