Leah aus Diablo 3Mitte Juni gab der Verbraucherzentrale Bundesverband bekannt, dass man Blizzard aufgrund fehlender Informationen zur Spielvoraussetzung auf der Verpackung von Diablo 3 abgemahnt habe. Nachdem der Entwickler darauf zunächst auf offenbar unzureichende Art und Weise reagierte, wurde am 24.09.2012 nun die geforderte Unterlassungserklärung abgegeben.

Mit der abgegebenen Unterlassungserklärung verpflichtet sich Blizzard, auf Spieleverpackungen zukünftig darauf hinzuweisen, dass zum Spielen des betreffenden Spiels eine Internetverbindung und eine Battle.net-Registrierung benötigt wird. „Dieses betrifft alle Produktkategorien, die wie Diablo 3 nur über einen Battle.net-Account und eine bestehende Internetverbindung (auch im Einzelspielermodus) genutzt werden können“, so heißt es in der offiziellen Meldung auf der Webseite des vzbv-Projekts „Surfer haben Rechte“.

Bis zum 01.04.2013 hat Blizzard nun Zeit, um Spieleverpackungen mit den nötigen Hinweisen zu versehen. Kritisiert hat der vzbv im Juni zudem die Server-Probleme, die sich rund um das Release mit Fehler 37 äußerten und Spieler daran hinderten, sich einzuloggen. Das Verfahren gegen diese Mängel wurde von Seiten des vzbv jedoch eingestellt. Viele Spieler hätten berichtet, dass die Server mittlerweile stabil laufen würden, „so dass von einer gerichtlichen Klärung abgesehen werden konnte“.

Laut vzbv ändere dies jedoch nichts an dem Problem, dass Spieler nach wie vor verpflichtet seien, ihr gekauftes Spiel mit ihrem Battle.net-Account zu veknüpfen. Ein Weiterverkauf sei dadurch meist nicht mehr möglich, was im Gegensatz zu anderen Spielen eine „massive Ungleichbehandlung zum Nachteil der Spieler“ darstelle. In diesem Kontext habe das „Surfer haben Rechte“-Projekt kürzlich auch Steam aufgrund dessen AGBs abgemahnt.


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