SpielebrancheDavid Cole, Analyst, Gründer und CEO des Marktforschungsunternehmens DFC Intelligence, hat in einem Interview über die wirtschaftliche Entwicklung der Spielebranche gesprochen. Wie er dabei verriet, lässt sich mit PC-Spielen aktuell mehr verdienen als mit den Konsolen-Titeln. Vor allem Free2Play-Projekte wie Dota 2 und League of Legends sollen für starke Umsätze sorgen.

Gegenüber PCR Online erklärte Cole, dass die MOBA-Spiele aktuell auf dem Markt in puncto Umsatzzahlen klar dominieren. Aber auch MMOs, Strategietitel und Shooter erfreuen sich auf dem heimischen Rechenknecht großer Beliebtheit. Aufgrund zahlreicher Free2Play-Titel soll der PC daher vor allem in Europa hervorragend ankommen, wo neue PC-Trends zuerst vorangetrieben werden, während aus den USA vermehrt große Triple-A-Titel neben den Konsolen auch für den PC erscheinen.

Die Markteinführung der beiden Next Generation-Konsolen könnte laut Cole in Zukunft zwar für wachsende Umsätze bei den Konsolen sorgen, allerdings spielen die hartgesottenen Konsolenspieler heutzutage auch gleichzeitig auf dem PC. “Der große Unterschied ist, dass die Konsolen jetzt Luxusartikel und die PCs eine Notwendigkeit sind. Vor wenigen Jahren war noch das Gegenteil der Fall. Für den PC-Bereich bedeutet dieser Umstand ein noch breiteres Publikum”, so Cole.

Wie der Macher zudem anmerkte, geht er davon aus, dass die Core-Gamer auch in Zukunft dank Spielen wie Hearthstone, das sowohl für PC als auch Mobile-Geräte erschien, vermehrt dazu tendieren werden, auf mehreren Plattformen zu spielen.


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Veröffentlicht in: News

Kommentare zu "DFC Intelligence: PC-Spiele dominieren – Aktuell lukrativer als Konsolen-Titel"

Ich denke mal auch das es daran liegt das die alten Konsolen viel zu lange am Leben gehalten wurden. Während der PCs durch Indis, MMOs und anderen exklusiven Spielen punkten konnte waren die alten Konsolen am Ende und überhaupt nicht für diese Spiele ausgelegt.

Natürlich greift dann irgendwann ein Gamer zu dem Gerät was ein mehr bieten kann. Und wie schon in der News steht, wurde der PC zu einer Notwendigkeit, da man auf FB, Twitch und co. eh den lieben langen Tag unterwegs war. Da hat man dann natürlich gleich noch ein paar Runden gespielt.

Die Konsolen sind zwar jetzt mit der neuen Generation wieder mehr in die Generation Multitasking gegangen, aber immer noch recht weit vom PC Entfernt.

Was mir auch aufgefallen ist, ich hatte mir damals die Konsole wegen der masse an exklusiv Spielen geholt. Auf der PS2 gab es so viele tolle Spiele, die aber alle exklusiv waren. Heute erscheinen fast alle Spiele auch für den PC. Meist ein bisschen später aber so nötig habe ich es nicht.

Außerdem kostet ein selbst zusammengebauter PC kaum mehr als die Konsole, bietet aber mehr. Das lustige ist, einer der Hauptargumente warum man sich keine PCs zusammenbauen will zählt Heute auch noch kaum. Nämlich das man etwas dabei falsch machen könnte.

Heutzutage ein PC zusammenzubauen wie wie mit Lego Spielen, weil Alles passgenau ist und so beschriftet ist, das man die Sachen nur noch in die richtigen Schlitze stecken muss. Das dauert keine Stunde mehr. Mein Gott selbst meine Mutter hat sich vor ein paar Wochen ihren ersten PC selber gebaut.