Der Hype, den Activision im Vorfeld um den Online-Shooter Destiny entfachte, war gigantisch. Kein Wunder, schließlich plant der Publisher mit dem Titel bereits zehn Jahre voraus und stellte dafür auch ein riesiges Budget von insgesamt 500 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Am Dienstag wurde das Spiel endlich offiziell für die alten und neuen Konsolen von Sony und Microsoft veröffentlicht.

Die Begeisterung der Spieler nach den ersten Spieltagen hält sich laut Metacritic allerdings arg in Grenzen. So wurde der Titel dort mit teilweise vernichtenden Kritiken seitens der Käufer bedacht. Die PlayStation 3-Version des Spiels wurde demnach bisher mit 4,0 Punkten bewertet, während die Xbox 360-Version auf 4,4 Punkte Punkte kommt.

Etwas besser sieht es da bei den Next-Gen-Umsetzungen aus. Die Xbox One-Version des Spiels steht derzeit bei 5,1 Punkten, während die PlayStation 4-Fassung immerhin 6,2 Punkte erhielt.

Grund dafür sei nach Angaben der Spieler das austauschbare Gameplay, das aus Destiny nur den nächsten gewöhnlichen Shooter ohne große Innovationen macht. Manch ein verärgerter Spieler ist der Meinung, dass der Titel genau so ein über alle Maßen gehypter “Mist” sei wie Titanfall und Watch_Dogs und möchte sein Geld am liebsten wieder haben.

Natürlich sind diese Wertungen kurz nach dem Launch nicht wirklich repräsentativ, da selbst die am meisten bewertete Version (PS4) von Destiny gerade mal auf 1.296 Stimmen kommt. Auch die Reviews der Fachpresse lassen noch auf sich warten. Man darf also gespannt sein, wie sich der Titel in den nächsten Tagen schlagen wird.


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