Einige Studios in der Spielebranche wissen genau, was sie am besten können und entwickeln gezielt Spiele, die sich diese Stärken zunutze machen. Im Fall von Bungie Studios war es offensichtlich, dass das Talent des Teams im Bereich der First-Person-Shooter liegt. Laut Bungie’s Christian Diefenbach konnte aus Destiny somit auch nichts anderes werden.

Wie der Art Director in einem Gespräch mit der portugiesischen Webseite UOL Jogos (via Examiner) erklärte, musste Destiny zwangsläufig wieder ein Shooter werden. „Auch wenn Destiny verschiedene Aspekte der Fiktion erforscht, ist es doch ein Shooter. Es ist das, was Bungie am besten kann. Seit Beginn des Projekts dachten wir, dass etwas zu versuchen, das weit von dem Bereich entfernt ist, in dem Bungie die beste Arbeit leistet, keine gute Entscheidung wäre.“

Aus diesem Grund möchte man den Titel offenbar auch nicht als ein MMO betrachten. “Was wir getan haben war, das Konzept auf den Kopf zu stellen und dem Ganzen all diese sozialen Eigenschaften, die Fantasy-Elemente und einige Eigenheiten, die in Zusammenhang mit den Online-Rollenspielen stehen, hinzuzufügen. Destiny ist jedoch kein MMO, es ist ein First-Person-Shooter”, so der Macher.

Auch wenn sich Bungie nicht zu weit von dem Bereich entfernen wollte, auf dem sie sich am besten auskennen, ganz ohne Experimente verlief die Entwicklung zu Beginn nicht. Wie der Technical Art Director Ryan Ellis bereits im Dezember vergangenen Jahres in einem Gespräch mit dem Videospielemagazin Game Informer verriet, sollte Destiny ursprünglich eigentlich ein Third-Person-Shooter werden. Erst später hat man realisiert, wo man mit der Entwicklung wirklich hin möchte. In bestimmten Situation soll man die Third-Person-Ansicht auch im fertigen Spiel noch zu sehen bekommen.

Destiny wird am 9. September 2014 für Xbox 360, Xbox One, PlayStation 3 und die PlayStation 4 erscheinen.


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