Im April dieses Jahres entließ der Entwickler Bungie Studios überraschend den Komponisten Marty O’ Donnell, der bereits seit langer Zeit ein Teil des Teams war und bis vor Kurzem noch an der musikalischen Untermalung des kommenden Online-Shooters Destiny werkelte. Aktuellen Meldungen zufolge hat der Macher nun offenbar eine Klage gegen das Studio eingereicht.

Grund dafür seien noch offenstehende Zahlungen, die der ehemalige Arbeitgeber Bungie scheinbar bisher nicht beglichen hat. Dabei soll es sich unter anderem um unbezahlte Urlaubstage, bezahlte Ausfallzeiten und andere Vergünstigungen handeln. Die Klage richtet sich sowohl gegen Bungie, als auch gegen Harold Ryan, den Chief Executive des Unternehmens.

O’Donnell wurde am 11. April dieses Jahres “ohne Angabe von Gründen”, wie er selbst wenig später auf Twitter schrieb, gefeuert. Er trat dem Halo-Team im Mai 2000 bei und war maßgeblich daran beteiligt, den ersten Halo-Titel zu einem Erfolg zu machen.

Wie aus der Klageschrift hervorgeht, ist Bungie laut den eigenen Richtlinien dazu verpflichtet, seine Arbeitnehmer für angehäufte, aber nicht genutzte Urlaubstage, bezahlte Ausfallzeiten, Sabbatjahr und andere Leistungen zu bezahlen. Ryan und Bungie haben angeblich bereits versprochen, die Zahlungen nachzureichen.

Hinzu kommen zudem noch weitere Missstände gegen das Unternehmen, die allerdings nicht in der Klageschrift aufgeführt, sondern separat in einem Schlichtungsverfahren geregelt werden. Als Entschädigung verlangt O’Donnell die doppelte Summe des Schadenersatzes.


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