Nachdem der Publisher Activision bereits vor geraumer Zeit verkündet hatte, rund 500 Millionen US-Dollar in den kommenden Online-Shooter Destiny investiert zu haben, nahm man in der Fachpresse an, dass diese Angaben sich auf die Entwicklungskosten für den Titel beziehen. Nun meldete sich Bungie Studios’ COO Pete Parsons zu Wort, um die Aussage richtig zu stellen.

Wie Parsons in einem Gespräch mit Games Industry International erklärte, waren die Angaben zwar korrekt, diese decken allerdings nicht nur die Entwicklungskosten ab, sondern stellen eine langfristige Investition in das Franchise für die nächsten zehn Jahre dar.

„Was das Marketing angeht, da müssen sie die Leute von Activision fragen, aber die Entwicklungskosten liegen nicht mal annähernd bei 500 Millionen US-Dollar. Ich denke, dass hier vielmehr über die langfristige Investition gesprochen wurde, die wir in die Zukunft für das Produkt tätigen werden“, erklärt Parsons.

Wie Bungie auf Nachfrage zudem bestätigte, wurde der Plan für die nächsten zehn Jahre nicht von Activision, sondern vom Studio selbst angestoßen. “Das ist eigentlich unser Plan. Wir kamen damit zu Activision. Das waren ganz allein wir. Das ist ein Teil dessen, ein unabhängiges Unternehmen zu sein”, so der Macher.

Destiny wird ab dem 9. September für Xbox 360, Xbox One, PlayStation 3 und die PlayStation 4 im Handel erscheinen. Schon im kommenden Monat soll die geschlossene Beta zum Spiel starten. Eine PC-Umsetzung des Titels wurde bisher nicht offiziell bestätigt.


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