Payment-Bereich bei FarmeramaDer deutsche Games-Markt hat sich im ersten Halbjahr 2011 positiv entwickelt. Insgesamt wurden rund 793 Millionen € erwirtschaftet, darunter neben Einnahmen aus dem Verkauf von PC- und Konsolenspielen auch Einnahmen aus Online-Geschäftsmodellen.

Laut BIU handelt es sich bei Online-Geschäftsmodellen, die u.a. den Verkauf virtueller Güter in Online Games beinhalten, um das stärkste Wachstumsfeld der Games-Industrie!

Während im ersten Halbjahr 2010 mit Online-Geschäftsmodellen rund 134 Millionen € umgesetzt werden konnten, wird sich dieser Betrag laut ersten Hochrechnungen im ersten Halbjahr 2011 um 15% auf 154 Millionen € steigern. Die Umsätze beinhalten dabei sowohl Abo-Gebühren, wie sie z.B. im MMORPG RIFT anfallen, als auch Erlöse aus dem Verkauf virtueller Güter, wie z.B. Tulpgulden bei Farmerama.

Im Bereich des Verkaufs virtueller Güter konnte bereits 2010 im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 38% beobachtet werden. Die BIU geht davon aus, dass dieser Trend auch 2011 weiter anhalten wird, wie Geschäftsführer Olaf Wolters erläutert:

„Der Verkauf virtueller Spielgüter stellt eines der zukunftweisenden Erlösmodelle in der Gamesindustrie dar. Für das erste Halbjahr 2011 gehen wir von einem Wachstum um 30 Prozent auf 47 Millionen Euro Umsatz in Deutschland aus“

Das Free2Play-Modell, im Rahmen dessen Online Games grundsätzlich kostenlos gespielt werden können, jedoch die Möglichkeit besteht, Zusatzinhalte durch Echtgeldeinsatz hinzuzukaufen, ist also nach wie vor auf dem Vormarsch.

Eines der neuesten Beispiele ist das MMORTS End of Nations. Entwickler Trion Worlds (RIFT) setzt hier bewusst auf ein Free2Play-Modell, um so viele Spieler wie möglich für das Strategie-Spiel gewinnen zu können. Gleichzeitig wird das Online Game jedoch nicht Pay2Win sein, d.h. du kannst dir mit Echtgeldeinsatz keine Spielvorteile erkaufen!


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche