In einem umfangreichen Interview, in dem es eigentlich um From Softwares neues Projekt Bloodborne ging, kam der Game Director Hidetaka Miyazaki auch auf Demon Souls, das erste Abenteuer der Souls-Reihe, zu sprechen, das hierzulande 2010 exklusiv für die PlayStation 3 erschien. Wie der Macher verriet, sollte der Titel ursprünglich eine First-Person-Ansicht erhalten.

In einem Gespräch mit dem japanischen Videospielemagazin 4 Gamer (via NeoGAF) sagte Miyazaki: “Zu dieser Zeit war The Elder Scrolls IV: Oblivion eine wirklich große Sache und ich denke, Sony Computer Entertainment wollte ein ähnliches Spiel haben.” Der Plan war also, einen Titel mit einer First-Person-Perspektive zu entwickeln, bei dem man aber auch in die Third-Person-Ansicht wechseln kann, doch Miyazaki hatte seine Zweifel.

„Aus meiner Sicht dachte ich, dass wir mit Oblivion nicht mithalten können, wenn wir versuchen dasselbe zu erreichen, also wollte ich mich mehr auf Kämpfe und Erkundung fokussieren“, erklärt der Macher. „Ich musste eine Menge tun, um jeden davon zu überzeugen, dass eine Third-Person-Kamera das Richtige war“.

So begann er zu erklären, dass man aufgrund der Umgebungsgestaltung, der Platzierung von Objekten und Feinden, sowie der “Hin und Her”-Bewegung im Kampf nicht die beste Arbeit abliefern kann, wenn man sich nicht auf die Third-Person-Ansicht festlegt.

Auch die Multiplayer-Elemente und auch andere Facetten des Gameplays kamen als Argumente gegen die Ego-Perspektive zum Einsatz. “Ich sagte jede Menge solcher Sachen und alles, was mir in den Sinn kam, um sie davon zu überzeugen”, lacht der Macher.


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