PVp in DefianceAuf der diesjährigen gamescom lud Trion Worlds zum Probespielen ihres neuen MMO-Shooters Defiance ein. Wir haben uns da natürlich nicht zweimal bitten lassen und auf den PvP-Schlachtfeldern für eine Menge Zerstörung gesorgt.

Ab in die Kampfarena

Kennst du das? Du freust dich, die Möglichkeit zu haben, ein Spiel anzutesten, und dann darfst du nicht das testen was du eigentlich möchtest? So ging es mir mit Defiance. Eigentlich wollte ich mir den PvE-Bereich ansehen, durfte aber nur einen Blick auf das PvP werfen… was im Endeffekt dann aber gar nicht so schlimm war. 😉

Bevor ich mich in Defiance in die vorgefertigte Kampfarena begeben konnte, musste ich erst einmal eine von 4 Klassen auswählen. Diese sind aber nur extra für die Demo angelegt worden und sie wird es später nicht im richtigen Spiel geben, da man dort mit seinem eigenen erstellten Charakter und seinen eigenen Waffen in die Schlacht zieht. Nach der Auswahl findet man sich in einem Team-Deathmatch wieder und in der besagten Kampfarena, einem Container-Hafen.

Das erste, was einem gleich anhand der Karte auffällt ist, dass die Arena für beide Seiten 1:1 gleich aufgebaut ist. Auffällig ist auch, dass Trion die Spieler auf die wichtigsten Punkte in der Arena aufmerksam macht. In diesem Fall sind es jeweils zwei Container-Kräne auf beiden Seiten, an denen man hochklettern kann. Besonders für Scharfschützen ist dieser Ort wichtig, da sie von dort aus eine gute Position haben.

A propos Scharfschützen, auch ich hatte einen Scharfschützen gespielt. Dabei hatte ich nicht nur ordentlich Rums in der Waffe, sondern konnte mich sogar für rund 15 Sekunden unsichtbar machen. Dank des Scharfschützen konnte ich dann Runden einfahren mit 24 Tötungen und 4 Toden. Mein erster Gedanke war natürlich, „Boha, ist der heftig“ ,doch die netten Jungs von Trion haben mir mal ganz schnell gezeigt, dass meine Gegner einfach nur die richtige Waffe gegen den Scharfschützen hätten auswählen müssen.

So verfügt der Schläger z.B. über eine Alienwaffe, die dem Gegner ordentlich zusetzen kann. Sie verursacht zwar so gut wie keinen sofortigen Schaden, hinterlässt jedoch einen DoT(Schaden über Zeit-Effekt). Als ob das nicht schon nervig genug wäre, steigt der DoT bis zu 5 Mal hoch. Hat er dann 5 Zähler erreicht, erscheint neben dir ein Schleimmonster, das dich verfolgt und angreift. Spätestens ab da an ist ans snipern nicht mehr zu denken und man versucht eigentlich nur noch schnell das Weite zu suchen.

Mein erster Eindruck

Insgesamt wirkt das PvP schon jetzt ziemlich ausgeglichen. Alle Fertigkeiten und Waffen haben ihre Vor- und Nachteile und selbst wenn man später neue Items findet, zählt die spielerische Fähigkeit mehr als die neuen Items. Ich fühlte mich sowieso eher, als wenn ich einen Third-Person-Shooter spiele als ein Rollenspiel, aber das war auch gar nicht schlimm.

Zum Schluss muss ich sagen, das mich zwar der PvE-Teil von Defiance mehr interessiert hätte als das PvP, ich habe jedoch auch so eine Menge Spaß gehabt und selbst ohne PvE-Teil würde ich mir das Spiel anschauen. Kurzum, Defiance macht jetzt schon sehr viel Spaß und wenn dann auch noch das PvE und die dazugehörige Fernsehserie stimmen, dann könnte uns hier etwas komplett Neues erwarten, was den Rahmen eines klassischen MMOs bei Weitem sprengt. Mehr zu Defiance erfährst du auch auf der offiziellen Webseite des Spiels!


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Kommentare zu "Defiance: Die Welt am Abgrund? PvP-Vorschau von der gamescom 2012"

Hatte mir das Game auch am Mittwoch angesehen. Ich muß sagen, dass ich positiv überrascht war.
Das der PvE Teil nicht anspielbar war liegt evtl. daran, dass das Game mit einer TV- Serie interagieren wird.

Aber Hut ab vor Trion….die entwickeln sich zu einen Riesen in Sachen MMO.

Der Grund ist leider ein ziemlich banaler, auf der E3 und PAX gibt es den PVE Part zu spielen auf der GC wollten sie den Leuten was anderes bieten 🙁