Mit Dear Esther ist dem Indie-Spielentwickler Robert Briscoe ein kleiner Überraschungshit gelungen, der durch seine einzigartige Atmosphäre und ein eher unkonventionelles Spieldesign Fans und Presse gleichermaßen begeisterte. Wie der Macher jedoch kürzlich bekanntgab, braucht er einen Tapetenwechsel und wird daher für eine Weile bei Valve arbeiten.

Wie Briscoe in einem Blogeintrag erklärt, habe er die vergangen fünf Jahren, in denen er an Dear Esther gearbeitet hatte, in fast völliger Isolation verbracht, mit kaum Kontakt zu Menschen, sowohl privat als auch beruflich.

“Meine Gespräche mit Menschen verlaufen meist nur über Skype oder per E-Mail, und die meisten meiner engen Freunde ziehen um oder weg aus meiner verschlafenen Heimatstadt und da frage ich mich, was zum Teufel ich hier noch soll”, schreibt der Entwickler und erklärt, dass der Gedanke, noch einmal weitere fünf Jahre alleine an einem Spiel zu arbeiten, ihn letzten Endes dazu bewog, etwas zu verändern.

„Ich glaube, ich muss für eine Weile unter Leute kommen; denn eine Menge meiner Energie und meiner Begeisterung kommt durch die Gegenwart anderer Menschen, das Teilen verschiedener Idee, Methoden und Techniken, unterschiedlicher Ansichten, Perspektiven und Inspirationen und ganz besonders durch das Verlassen meiner eigenen Komfortzone (in die ich wieder reingerutscht bin).“

Wie Briscoe jedoch versichert, wird er neben seiner Beschäftigung bei Valve noch ausreichend Zeit haben, um mit seinem eigenen Studio The Chinese Room einige Ideen, die derzeit bereits in seinem Kopf schwirren, umzusetzen – darunter auch den Nachfolger zu Dear Esther.


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Veröffentlicht in: News