Dead Space 3 Coop-TeamIn Dead Space 3 wird es erstmalig möglich sein, die komplette Einzelspieler-Kampagne gemeinsam mit einem weiteren Freund im Koop-Modus zu bewältigen. Während einige Fans sich auf das Feature freuen, stehen andere der Neuerung weiterhin skeptisch gegenüber. Warum Dead Space 3 auch im Koop-Modus funktioniert, erklärte nun der Produzent Steve Papoutsis in einem Interview.

Koop-Modus ist kein Stimmungskiller

Als Einzelspieler-Erfahrung funktioniert die Dead Space-Reihe unglaublich gut. Das Gefühl von Einsamkeit, welches durch die einzigartige Atmosphäre erzeugt wird, ist auch eines der stärksten Horror-Elementen der Spielserie. Nur wie gut funktioniert es, wenn man sich plötzlich zu zweit durch die Gegner-Gruppen ballert? Kann das Spiel dieses Gefühl überhaupt noch stark genug vermitteln?

Nein, sagt der Produzent von Visceral Games, Steve Papoutsis und das muss es auch nicht. Im Koop-Modus werden die Ängste der Spieler auf eine andere Weise und durch andere Elemente erzeugt, nämlich durch Halluzinationen und die Demenz.

Ich sehe was, was du nicht siehst

„Das war eines der Dinge, die wir unbedingt einbringen und in Dead Space zu etwas Einzigartigem machen wollten, als wir noch mit der Idee herumspielten, einen Koop-Modus zu entwickeln. Die Demenz war schon immer als Unterton in den ganzen Dead Space-Spielen vorhanden. Sie war schon immer da und ist ein wichtiger Eckpfeiler der Reihe. So war es uns möglich, die Demenz auf eine bestimmte Weise zu nutzen, um Carver und Isaac von Zeit zur Zeit unterschiedliche Dinge sehen zu lassen“, erklärt der Produzent.

„Das erzeugt eine interessante Dynamik, wenn du bei dir zu Hause sitzt und ich bei mir und plötzlich rufe ich, „Was machst du Mann! Hilf mir hier! Was tust du?“ Und du sagst „Bist du verrückt? Ich sehe etwas ganz anderes, siehst du das nicht?“ Dann fängt man ein wenig zu streiten an und es fühlt sich an, als hätte man auch im echten Leben eine Demenz. Das hat bis jetzt noch niemand gemacht. Wir freuen uns schon sehr, es vorzustellen“, so Papoutsis. Einen „Stimmungskiller“ müssen die Fans mit dem neu eingeführten Koop-Modus offenbar also nicht befürchten.

Koop-Partner mit einer eigenen Vorgeschichte

Die Handlung in Dead Space 3 spielt auf dem Eisplaneten Tau Volantis, welcher der Schlüssel zur Eindämmung der Necromorph-Plage sein könnte. Wie der Entwickler versicherte, wird Isaacs Koop-Partner kein austauschbarer No-Name Charakter. Sergeant John Carver wird mit seiner eigenen, tragischen und tiefgehenden Vorgeschichte aufwarten, welche in einer 100-seitiger Graphic Novel ausführlich vorgestellt wird.

Der Comic-Roman wird zwei Tage vor dem offiziellen Release des Spiels, am 5. Februar 2013 unter dem Namen „Liberation“ veröffentlicht. Am 7. Februar 2013 wird dann auch Dead Space 3 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen.


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Kommentare zu "Dead Space 3: Koop-Modus – Halluzinationen und Demenz als Horror-Elemente"

Gibt es das Novel in Deutsch? Oder wirds nie so weit kommen?
Würde mich schon interessieren 🙂