Dead Space 3 Isaac ClarkeDer Action-Part von Dead Space 3 ist zweifelsohne gelungen. Der Survival-Horror-Part war für viele Fans jedoch nicht beängstigend genug und wurde daher stark kritisiert. Nun meldete sich Antony Johnston, der Autor des ersten Dead Space-Titels, zu Wort und erklärte, weshalb mehr Action, der Koop und die Umstellung auf eine offenere Umgebung ein notwendiges Übel waren.

Zu viel Action, zu wenig Horror

Dead Space 3 wurde aufgrund neu eingeführten Features wie den Koop-Modus, einem Wechsel von den engen Räumen eines Raumstation zu einem offeneren Eisplaneten und den ins Spiel integrierten Mikrotransaktionen bereits im Vorfeld massiv kritisiert. Verschiedene Spieldesigner und Produzenten haben versucht, die Fans zu beschwichtigen und versicherten, dass der Horror-Anteil nach wie vor hoch ist.

Jetzt, wo das Spiel erschienen ist, scheinen sich die Befürchtungen der Fans zu bewahrheiten. Zu viel Action, zu wenig Horror heißt es seitens der Zocker. In einem Gespräch mit der englischsprachigen Seite Now Gamer erklärte Johnston, weshalb die Änderungen unvermeidbar waren.

Neuausrichtung war notwendig

Laut Johnston waren diese Änderungen “ein notwendiges Übel, um die Fangemeinde zu erweitern.”

“Ich weiß, dass die Entwickler im Bezug auf den Umfang immer etwas Größeres machen wollten. Und ich habe bereits vorher erwähnt, dass wir ein riesiges Universum erschaffen haben, das viele Elemente bietet, die es einfach nicht ins erste Spiel geschafft haben”, erklärt der Autor. “Um daher die ganze Geschichte zu erzählen und das Universum abzurunden, war es unvermeidlich, das Setting und die Umgebung zu öffnen, um einen epischen Umfang zu erzielen. Denn sonst wäre es jedes Mal das gleiche Spiel auf einem anderen Schiff geworden und das ist ziemlich langweilig.”

Johnston selbst ist kein Fan großer Action in Survival- und Horrorspielen. „Ich persönlich bin ein Fan von Old-School-Survival-Horror und das war einer der Hauptgründe, warum ich am ersten Dead Space mitarbeiten wollte. Die größere Ausrichtung auf Action in den Nachfolgern ist also nicht wirklich mein Ding”, stellte er klar. Allerdings lobte er die Leistung von Visceral Games, die seiner Meinung nach eine bewundernswerte Arbeit geleistet haben, um die Balance zwischen Horror und Action zu gewährleisten.


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Kommentare zu "Dead Space 3: Fokus auf Action und Koop war ein notwendiges Übel"

Ich kann es nicht mehr hören, seit Jahren erzählen ein die Entwickler man müsse dies und das einfach tun. Komisch das kleine Entwickler sich nicht so verbiegen müssen und dennoch Erfolge feiern!

Hört sich für mich nach, wir wollten das gar nicht machen Aber EA hat uns gefoltert damit wir ja auch Action ins Spiel bringen. Damit EA mehr Spiele verkauft und dadurch mehr Asche macht.
Leider hat EA nicht dabei bedacht (wie andere Entwickler auch) dass dadurch einige vorherige Fans einfach abspringen werden. Und meist ist es dann so das + neue Spieler – alte Spieler gleich null ergibt. Aber dafür hat man eine Marke wieder etwas mehr ausgerottet.

Und man muss das ganze ja nicht wieder auf einen Schiff oder eine Raumstation spielen lassen man hätte sicherlich noch ein paar andere Möglichkeiten gehabt. Also von wegen wir mussten diese offene Welt unbedingt machen sonst wäre es das gleich gewesen zieht bei mir jetzt nicht so