Wie wir vergangenen Monat bereits berichtet haben, hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) die Freigabe des Xbox One-exklusiven Survival-Horror-Adventures Dead Rising 3 hierzulande verweigert. Gerüchteweise soll nun auch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) den Titel im Eilverfahren auf den Index gesetzt haben.

Mit dem dritten Teil der Zombie-Survival-Reihe Dead Rising brachte das Entwicklerstudio Capcom Vancouver einen hochkarätigen Exklusiv-Titel zum weltweiten Launch der Xbox One heraus. Doch während das Horror-Adventure in den USA frei verkauft wird, hat die USK dem Spiel hierzulande die Freigabe verweigert. Logisch, dass eine Indizierung in solchen Fällen nicht lange auf sich warten lässt.

Laut einem Bericht des österreichischen Händlers GamesOnly, der in seinem Portfolio auch indizierte Spiele anbietet, ist Dead Rising 3 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien im Eilverfahren auf die Liste B der jugendgefährdenden Medien gesetzt worden. Die Indizierung soll am kommenden Dienstag, den 03. Dezember 2013, offiziell bekanntgegeben werden.

Sollte sich der Bericht als wahr erweisen, wird Dead Rising 3 das Schicksal seiner beiden Vorgänger teilen und darf ab nächster Woche in Deutschland nicht mehr öffentlich beworben oder vertrieben werden.


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Kommentare zu "Dead Rising 3: In Deutschland angeblich ab Dienstag auf dem Index"

Würde mich nicht wundern, reiht es sich doch nahtlos hinter den ersten und zweiten Teil ein. Wunderte mich sowieso dass das Ding eine Altersfreigabe hier bekommen hat. Wäre natürlich ärgerlich für MS da es mit zu den wenigen Zugpferden der XO zählt.

Lächerlich einfach lächerlich, was soll das es gibt das USK 18 und damit Schluss! Bin doch 41 Jahre und möchte spielen in meiner Freizeit was ich spielen will! Bevormundung durch den Staat brauche ich nicht, das man das Spiel als USK 18 bringt ist okay, aber jeder der älter ist, sollte das allein entscheiden und das ich meine Tochter / Sohn sowas nicht spielen lasse oder gar zu Weihnachten Schenke ist wohl klar. Aber auch das würde nicht im Bereich der Zuständigkeit Staat liegen, sondern im gesunden Menschenverstand von den Eltern.