Nach der Insolvenz des Publishers THQ und dem Ausverkauf von Assets und Marken steht das Unternehmen bei seinen Gläubigern immer noch mit rund 200 Millionen US-Dollar in der Kreide. Einer dieser Gläubiger ist SEGA, der sich beim Ausverkauf des Publishers die Marke Company of Heroes sicherte. Dieser verklagte THQ nun auf rund 940.000 US-Dollar.

Diese Summe nahm THQ bei den Vorbestellungen von Company of Heroes 2 ein, das nach dem Verkauf SEGA gehört. Insgesamt wurden von THQ im Zeitraum von September bis zum 24. Januar 2013 ganze 20.755 Vorbestellungen des Strategie-Titels via Steam entgegengenommen, was einen Umsatz von 1.345.301 US-Dollar bedeutet.

Da 30 Prozent des Umsatzes an Steam gehen, ergibt sich die Restsumme von genau 941.710 US-Dollar, die SEGA nun von THQ fordert. 508.877 von den geforderten 941.710 US-Dollar hat Steam erst nach dem 19. Dezember 2012 und somit nach der Insolvenzanmeldung von THQ an den Publisher gezahlt.

Für die Rechte an der Company of Heroes-Marke und die Dienste von Relic Entertainment zahlte SEGA insgesamt über 26 Millionen US-Dollar.


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Kommentare zu "Company of Heroes 2: SEGA verklagt den insolventen Publisher THQ auf rund 940.000 US-Dollar"

Ohh schau mal die Leiche ist noch warm!
Widerlich, man könnte fast meinen CoH2 hat sich nicht gut verkauft wenn sie von einer INSOLVENTEN Firma noch Geld verlangen. Und insolvent ist ja auch noch ein netter Ausdruck das ist ja schon so gut wie vollkommen zerschlagen. Und dann hoffen sie auf ihre Millionen und zum teil echt unwürdiges Beispiel.