Resident Evil: AdaNach einer erneuten Überprüfung und Neubewertung des eigenen Spieleportfolios rechnet der japanische Entwickler und Publisher Capcom mit geringeren Absatzzahlen für das Jahr 2013. Schuld daran soll vor allem die Entscheidung sein, zahlreiche Projekte auf externe Teams zu verlagern, wie Capcom in einem Bericht an die Investoren des Unternehmens erklärte.

Wie das Unternehmen in dem Bericht erklärt, müssen sich die Investoren auf starke finanzielle Einbußen vorbereiten. Schuld an dem Schlamassel sei die immer schlechter werdende Qualität der eigenen Titel durch übermäßiges Outsourcing, ein verspäteter Einstieg in den wachsenden Markt digitaler Inhalte sowie eine schlechte Koordination zwischen den Marketing- und den Entwicklungsabteilungen der Übersee-Märkte.

Titel wie DmC Devil May Cry oder Resident Evil 6 blieben weit hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück, weshalb der Profit für die erste Jahreshälfte 2013 von ursprünglich erwarteten 50,5 Millionen Euro, auf gerade mal 22,5 Millionen Euro schrumpfte.

Als Konsequenz plant Capcom zukünftig, Entwicklungen von wichtigen Assets intern durchzuführen, mehr DLC-Entwicklungen zu fördern und einige sich in der Entwicklung befindende Projekte einzustampfen. Welche Projekte damit gemeint sind, wird allerdings nicht explizit erwähnt. Erst vor Kurzem wurde der Release des dritten Teils der Lost Planet-Saga aus “geschäftlichen Gründen” nach hinten verschoben.

Ob westliche Entwicklerstudios wie Ninja Theory oder Spark Unlimited weiter an den Fortsetzungen ihrer Titel arbeiten dürfen, ist bisher nicht bekannt.


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Kommentare zu "Capcom: Übermäßiges Outsourcing führte zu einem deutlichen Rückgang der Qualität"

Sorry dass ich das mal so hart sagen müsst aber ihr habt es verdient Capcom! Als ihr vor 4~ Jahren DMC angekündigt habt haben euch alle gesagt das wird nichts, ihr habt nicht drauf gehört und auch die Masse hat sich zurückgehalten, da man es noch nicht spielen konnte. Als man es dann spielen konnte und jeder euch wieder gesagt hat, das wird so nichts. Habt ihr wieder nicht drauf gehört, das ist jetzt die Rechnung die ihr bekommen habt!

Und Outsourcing ist meist nie eine gute Idee, weder in der Spielebranche noch sonst wo, aber schön dass ihr das auch mal lernt.